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18-jähriger CDU-Bewerber jüngster Kandidat in Rockenberg am 14. März

ROCKENBERG. Der 18-jährige Theo Ziegelhöffer aus Oppershofen kandidiert für die CDU für die Rockenberger Gemeindevertretung. Foto: privat

Theo Ziegelhöffer tritt in der Kommunalwahl für ein Mandat in der Gemeindevertretung an

ROCKENBERG (pm). Rockenberger CDU zeigt Kante für die kommenden Kommunalwahlen – nicht nur thematisch, sondern auch mit ihrer Kandidatenliste. Hier fällt ein Bewerber besonders auf. Theo Ziegelhöffer ist Jahrgang 2002. Der 18-Jährige steht auf Platz 13 der Kandidatenliste, wobei das Kumulieren auch schon weiter hinten rangierenden Kandidaten ein Mandat beschert hat.

Auf die Idee, sich für die Wahl zum Gemeindeparlament aufstellen zu lassen, kam der Schüler schon vor rund zwei Jahren. „Meine politischen Ambitionen wurden schon durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Bundestages 2018 geweckt.“ 

Durch ein strenges Auswahlverfahren erhalten jedes Jahr junge Menschen aus allen Wahlkreisen Deutschlands die Chance für ein zehnmonatiges Stipendium in die USA zu reisen, um dort als Junior-Botschafter die deutsch-amerikanischen Beziehungen zu vertiefen. Ziegelhöffer wurde mit 16 Jahren aus dem Wahlkreis 177 des Wetterau-kreises vom damaligen Bundestagsabgeordneten Oswin Veith als „dessen verlängerter Arm auf diese Mission geschickt“, wie er sagt.

„Darüber hinaus sehe ich es als soziale Verantwortung an, mich für meine Heimatgemeinde zu engagieren“, sagt er. Um erste politische Erfahrungen zu sammeln, hält er den Einstieg in die Gemeindepolitik für den richtigen Ansatz. „Ein späteres Engagement auf Kreisebene ist sicherlich nicht auszuschließen“, blickt der Oppershofener voraus. Er ist seit 2020 Mitglied in der Jungen Union Bad Nauheim und dort als Beirat im Vorstand tätig.

In diesem Jahr legt er die Abiturprüfungen ab und möchte ein Studium beginnen. Es könnte sein, dass sein Studienplatz nicht in der Nähe liegt. Aber er hat bereits darüber nachgedacht, wie er dies mit einem Mandat verbinden könnte. „Dank der medialen Erfahrungen, die bereits in der vergangenen Zeit für eine Zusammenarbeit in fast allen Lebensbereichen unerlässlich waren, sei es in der Schule, im Sport/Vereinswesen oder bei der Arbeit, lässt sich dies sicherlich weiterhin in dieser Effizienz fortführen. Auch deshalb halte ich den digitalen Ausbau für zukunftsorientiert und werde mich sehr dafür stark machen“, so Ziegelhöffer. Besonders in Corona-zeiten seien die digitalen Medien für alle entscheidende Kommunikations- und Arbeitsmittel. „Gerade in einer dörflichen Struktur muss man aufpassen, dass man nicht abgehängt wird.“

Besonders liegt ihm in der politischen Arbeit eine innovative und zukunftsorientierte Modernisierung der Gemeinde am Herzen. „Ich bin daher überzeugt, dass das Konzept der ‚Neuen Mitte‘ eine optimale Plattform für eine moderne Dorf-Infrastruktur und ein Zusammenwirken aller bieten kann. Seniorenresidenz, Ärztehaus, Schule und Feuerwehr – eine Begegnungsstätte für jede Generation. Dafür möchte ich mich stark machen.“

Angesprochen auf seine Stärken, sagt der Abiturient, dass er ein sehr guter Zuhörer sei. „Dies ist wichtig, damit die Interessen aller mit dem, was möglich und umsetzbar ist, abgewogen werden können, um den bestmöglichen Konsens zu finden. Jeder in unserer Gemeinde sollte und muss gehört werden.“

Und was will er einmal beruflich machen? „Zunächst möchte ich mit Erfolg ein Jurastudium absolvieren und dann mit meinem Wissen die politische Landschaft und die freie Wirtschaft unserer Welt mitgestalten.“

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