200 Helfer stehen für andere bereit

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200 Helfer stehen für andere bereit

Bürgerhilfe „Butzbach hält zusammen“ am Samstag gestartet / Einzelne Stadtteile mit eigener Struktur

BUTZBACH (thg). Die Butzbacher Bürgerhilfe „Butzbach hält zusammen“ ist angelaufen. Wie der Pressesprecher der Stadt Butzbach, Olaf Hoerschelmann, gestern berichtete, haben sich bislang knapp 200 Helfer in der Stadtverwaltung gemeldet, auf der Seite der Hilfesuchenden waren es knapp zehn Eingänge. Welche Hilfeleistungen gewünscht werden, haben die Einsender nicht angegeben. 

Rund 13 000 fünfseitige Bürgerinformationen mit einem Suche-/Biete-Bogen haben am Samstag zahlreiche Ehrenamtliche verteilt. Hoerschelmann nannte stellvertretend für die Engagierten die Feuerwehren, die Ortsvorsteher mit ihren Teams, den Ausländerbeirat und die Kirchengemeinden, die die Verteilung übernommen hätten. Die Kernstadt sei dabei in sieben Bereiche eingeteilt worden, in denen dann die Gruppen anhand eines Stadtplans die Flugblätter verteilten. Alle Verteiler im Stadtgebiet, in dem die Feuerwehr die Unterlagen auslieferte, wurden mit Einmalhandschuhen ausgestattet. „Reibungslos“ sei die Aktion abgelaufen und am Samstagabend abgeschlossen worden. 

Zunächst noch nicht einbezogen in die Verteilaktion waren Maibach, Hausen-Oes, Ebersgöns und Nieder-Weisel. In diesen Stadtteilen war zuvor bereits eine eigenständige Hilfeleistungsstruktur aufgebaut worden. Die Stadt stehe aber bereit, wenn der Bedarf dort größer werde, auch diese Stadtteile einzubeziehen. 

Die Hilfeleistungen beziehen sich etwa auf das Einkaufen, Besorgungen in der Apotheke oder auch den Spaziergang mit dem Hund. „Inwieweit beispielsweise die Einkaufshilfe dann individuell geleistet werden kann, wenn die Nachfrage drastisch steigt, werde dann geregelt“, so Hoerschelmann. Vorstellbar sei, dass sich Einkäufer dann nach der Notfallliste richten, die der Bund für Notlagen herausgibt. 

Auch die Kontrollen im öffentlichen Raum werden im Stadtgebiet fortgesetzt, betonte Hoerschelmann. Immer noch gebe es Menschen, bei denen die Kontakt-Regelungen offensichtlich noch nicht angekommen seien. Unter anderem kontrollierten Hilfspolizisten das Basketballfeld im Degerfeld. 

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