2000 Euro für Tests an Schulen, großes Lob für impfende Hausärzte

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2000 Euro für Tests an Schulen, großes Lob für impfende Hausärzte

BUTZBACH (thg). Aufgerundet 2000 Euro spenden die Butzbacher Apotheker Nina und Joachim Fink an die Stadt Butzbach. Das Geld ist dafür bestimmt, den Kindern zusätzliche Corona-Tests an den Butzbacher Grundschulen zu ermöglichen. „Das ist mir persönlich wichtig“, unterstrich Joachim Fink im Gespräch mit der BZ. Bürgermeister Michael Merle sagte, dass er nach den Osterferien mit den Schulen die Details klären will. 

Wie Fink sagte, handelt es sich bei dem Betrag um den Rohertrag aus den bisherigen Impfstoff-Lieferungen in der Pandemie an die Butzbacher Hausarztpraxen. Er betonte dabei die große Leistung der niedergelassenen Ärzte. Sie impften in ihrer freien Zeit, mittwochs und freitags nachmittags, zusätzlich an Samstagen. Sie seien „fleißig“ und freuten sich darüber, den Menschen helfen zu können. Zudem hätten sie die Einführung des Butzbacher Modellprojekts, in dem Hausärzte schon vor Ostern in ihren Praxen impfen durften, unterstützt. 

Für Apotheke und Ärzte bedeute das Impfen einen enormen Aufwand. Besondere Transportvorschriften wie beispielsweise die Kühlung seien einzuhalten. Es sei nicht vorauszusagen, wann die Lieferung von Bund und Großhandel eintreffe, sodass die Ärzte dann den Verbrauch der Mengen organisieren müssten bei einem Impfstoff, der aufgetaut 120 Stunden haltbar sei. Die Apotheke schule die Praxen in der Anwendung. 

„Ich kämpfe darum, die Impfdosen zu bekommen, die benötigt werden“, sagte Fink. Wenn seit Januar in dem Maß wie in der vergangenen Woche geimpft worden wäre, bestünde jetzt in Butzbach Herdenimmunität, sagt er. 

Die Kinder in den Schulen hält er für besonders ungeschützt. Steckten sie sich an, trügen sie die Erkrankung zudem in die Familien. Daher wolle er die Testmöglichkeiten fördern.  

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