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260 Fahrer missachten „rotes X“

BUTZBACH. Die Butzbacher Autobahnpolizei weist darauf hin, dass das „rote X“ zur Fahrbahnsperrung nicht missachtet werden darf. Die jüngsten Verstöße werden geahndet. 

Bußgelder: Butzbacher Autobahnpolizei wertet Videos von Fahrbahnsperrung auf Autobahn 5 aus

BUTZBACH (ots). Die roten, gekreuzten Schrägbalken „Dauerlichtzeichen“ dienen auf der Autobahn dazu, Verkehrsteilnehmer darauf hinzuweisen, wenn eine Fahrspur gesperrt ist. Das „Rote X“ signalisiert zumeist über mehrspurigen Richtungsfahrbahnen, dass eine bestimmte Spur ab sofort nicht mehr befahren werden darf.

Möglicherweise aus Unkenntnis oder schlicht Gleichgültigkeit missachten Verkehrsteilnehmer häufig scharenweise derartige Anordnungen, wie Schutzleute der Polizeiautobahnstation Mittelhessen immer wieder feststellen. So war es auch am Samstag auf der A5. Aus Anlass einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Butzbach und Gambacher Kreuz waren sowohl der linke als auch der mittlere von drei Fahrstreifen für den Verkehr gesperrt. Darauf wiesen die Dauerlichtzeichen weithin sichtbar auf den dortigen Verkehrszeichenbrücken hin. Mit Videotechnik dokumentierten mittelhessische Autobahnpolizisten zwischen 14.30 Uhr und 16.00 Uhr das Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

Die Auswertung der Videosequenzern ergab nun, dass sich allein in diesen beweissicher dokumentierten 90 Minuten 260 Kraftfahrzeugführer nicht an die Sperrung der Fahrspur hielten. Sie fuhren an dem Stau, der sich im Bereich des einzig zu befahrenden, rechten Fahrstreifens bildete, vorbei, um sich erst auf diesem einzuordnen, als auf den gesperrten Streifen kein Vorankommen mehr möglich war.

Strafen drohen

Der Bußgeldkatalog sieht für derartige Verstöße empfindliche Strafen vor. So wird für die Missachtung des „Roten X“ eine Strafe von 90 Euro fällig; ein Punkt wandert aufs Konto nach Flensburg. Gefährdet man im Rahmen der genannten Missachtung andere Verkehrsteilnehmer, so beträgt die Strafe 200 Euro, zwei Punkte sowie einen Monat Fahrverbot. Sollte dadurch sogar ein Unfall verursacht werden, muss man mit 240 Euro Bußgeld, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Alle 260 Betroffenen werden in den nächsten Wochen von der zuständigen Bußgeldstelle angeschrieben.

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