40 Jahre „alle Hände voll zu tun“

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40 Jahre „alle Hände voll zu tun“

Foto: rose

JUBILÄUM – Tennisclub Hoch-Weisel feiert mit Martin Guth / Besondere Ehrung der Gründungsmitglieder

Hoch-Weisel (pm). Der Tennisverein TC Hoch-Weisel feierte jüngst sein 40-jähriges Bestehen im Hof des Gasthauses Messerschmidt in Hoch- Weisel. Vor dem eigentlichen Fest trafen sich der Vorstand und einige Mitglieder am ortseigenen Friedhof, um der verstorbenen Mitglieder zu gedenken, vertretend am Grab von Richard Weißmann, der zum Gründungsvorstand des Vereins gehörte und anschließend zwölf Jahre den Verein als Vorsitzender maßgeblich organisierte und leitete. Hocherfreut war die heutige Vorsitzende Sigrun Schneider, dass sie zahlreiche Gäste – darunter die Ehrenmitglieder Peter Bergweiler, Ortwin Kopp, Helmut Kristen und Richard Jennewein – begrüßen konnte. Sie gab einen Rückblick auf die Chronik des Vorstandes und erwähnte viele Mitglieder, die maßgeblich an der Vereinsgründung und -lenkung beteiligt waren. So musste ein geeigneter Platz her, der nach Verhandlungen mit der Stadt Butzbach oberhalb der Wiesenstraße gefunden wurde.  

Gelder mussten beschafft und viele Arbeitsstunden abgeleistet werden. Der erste Vorstand hatte „alle Hände voll zu tun“, konnte aber alle anfallenden Arbeiten mit Hilfe der engagierten Mitglieder stemmen. Vom Datum der Gründungsversammlung am 27. September 1978 bis zur Einweihung der ersten zwei Tennisplätze am 1. Juli 1979 wurde weniger als ein Jahr benötigt. Den geschichtlichen Überblick des Vereins gab die stellvertretende Vorsitzende Christine Müller. 

Im Oktober 79 wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Bau der nächsten zwei Plätze beschlossen – mittlerweile standen 91 Personen auf der Warteliste des Vereins. Der Spielbetrieb auf allen vier Plätzen konnte bereits im Mai 1980 aufgenommen werden. Im darauf folgenden Jahr wurde der Bau eines Clubhauses beschlossen, das im Mai 1983 eingeweiht wurde. Die goldene Tenniszeit, während Graf und Becker ihre weltweiten Erfolge feierten, war auch eine erfolgreiche Periode für den TC Hoch-Weisel. Heute muss der Verein um Mitglieder werben und sich neuen Herausforderungen stellen.

Schneider nannte einige Namen von Vorstandsmitgliedern des Vereins, die mehr als zehn Jahre mitgewirkt haben – die längste Mitarbeitsperiode hat allerdings Heinz Großmann vorzuweisen, der seit 32 Jahren im Vorstand tätig und seit 1985 aktives Vereinsmitglied ist. Ohne den aktuellen Vorstand wären viele Arbeiten nicht machbar, unter anderem die Plätze „1 und 2“ im Jahr 2012 komplett neu instand zu setzen, referierte Christine Müller. Derzeitige Planungen sehen vor, die Umkleiden und Duschräume des Clubhauses zu renovieren. 

Ein weiterer Höhepunkt der Feier war der Auftritt des Kabarettisten Martin Guth, der selbst einige Jahre aktiv im Verein gespielt hat. Er gab kurze Abhandlungen über das schwierige Eheleben, die pubertierenden Kinder und besang verschiedene Lebenserfahrungen, wie zum Beispiel die unerwiderte Liebe zu einer Bäckereifachverkäuferin.  Auch seine ebenfalls anwesenden Eltern (ehemalige aktive TC Mitglieder) wurden nicht verschont. Zum Abschluss seines Auftritts gab Guth noch ein Medley aus vermeintlichen Sinatra-Hits zum Besten.

Schneider und Müller nannten 19 Namen von Mitgliedern, die seit der Gründung im Tennisclub sind und sich oftmals durch unermüdlichen Einsatz „unvergessen“ beim Verein gemacht haben. Jeder erhielt unter anderem eine Urkunde. 

Fotos aus 40 Jahren TC-Geschichte konnten während der gesamten Veranstaltung auf einer Leinwand bestaunt werden – sie gaben immer wieder Anstoß, Anekdoten und Erinnerungen auszutauschen.

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