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42 300 Übernachtungen in Butzbach

Wetteraukreis: Weniger Touristen, die länger bleiben / Weckler: Potenzial gilt es auszuschöpfen

Wetteraukreis (pdw).  „Die Wetterau ist die typische Tourismusregion für einen Kurzurlaub. Wandern und Radfahren und attraktive Wellnessangebote locken vor allem Kurzurlauber und Ausflügler aus dem Rhein-Main Gebiet“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler bei der Vorstellung der neuesten Tourismuszahlen.

„Im Jahr 2016 hatten wir in der Wetterau 248 052 Ankünfte, bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Gäste von 4,6 Tagen wurden insgesamt 1,13 Millionen Übernachtungen gezählt. Damit hat sich der Trend der letzten Jahre behutsam steigender Übernachtungszahlen fortgesetzt.“

Berücksichtigt wurden in der Statistik nur die 103 Beherbergungsbetriebe mit mehr als zehn angebotenen Betten, doch gibt es in der Wetterau eine ganze Reihe von Beherbergungsbetrieben und Ferienwohnungsanbietern mit weniger als zehn Betten.

Spitzenreiter bei den Übernachtungen ist und bleibt Bad Nauheim, das mit 2743 Betten gut 40 Prozent aller Gästebetten im Wetteraukreis stellt. Dort wurden im Jahr 2016
720 000 Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mehr als zehn Betten gezählt, das sind gut 63 Prozent aller Übernachtungen in der Wetterau. Spitze ist Bad Nauheim auch beim Auslastungsgrad der angegebenen Betten. Er liegt bei knapp 72 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der Wetterau, der bei 48 Prozent liegt.

Die zweitmeisten Übernachtungen wurden in Bad Salzhausen gezählt. Die 16 529 Gäste blieben durchschnittlich 6,7 Tage. Insgesamt wurden 110 000 Übernachtungen gezählt, das sind zehn Prozent aller Übernachtungen in der Wetterau bei einem Auslastungsgrad der Betriebe von 55,6 Prozent. Butzbach zählte 42 300 Übernachtungen (30 Prozent), Friedberg knapp 20 000 Übernachtungen (24 Prozent).

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus wird laut Weckler häufig unterschätzt. Die Industrie- und Handelskammer im Main-Kinzig-Kreis habe unlängst errechnet, dass im Nachbarkreis ein Umsatz von rund 500 Millionen Euro durch den Tourismus erzielt werde. „Die Übernachtungszahlen sind im Nachbarkreis etwas höher, deshalb würde ich den wirtschaftlichen Effekt für die Wetterau etwas geringer einschätzen. Dennoch ist es ein Potenzial, das es auszuschöpfen gilt.“

Auch Tagestouristen leisteten einen erheblichen Beitrag für die Wertschöpfung im Kreis. Tagesgäste seien in der Statistik noch gar nicht erfasst.

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