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50 Jahre Geschichte in Liedform

OSTHEIM. Der Jubiläumschor sang auch an diesem Festnachmittag viele Lieder. Text + Fotos: rtz

JUBILÄUM – Gemischter Chor des Gesangvereins Germania Ostheim feiert mit viel Humor und ehrt Mitglieder

OSTHEIM (rtz). In diesem Jahr feiert der gemischte Chor des Gesangvereins Germania Ostheim 1855 sein 50-jähriges Bestehen. Der Verein wurde bereits 1855 als reiner Männergesangverein gegründet. In der Jahreshauptversammlung am 6. Januar 1968 wurde der Vorstand mit der Bildung eines gemischten Chores beauftragt. Die erste gemischte Chorprobe fand unter der Leitung von Karl Geißing im folgenden Monat statt. Dabei waren sechs Sopran- und drei Altstimmen vertreten. Mehr als 30 Jahre lang stand der Verein unter der Leitung von Helmut Haub. Ihm folgte Chordirektor Christoph Könitzer, der bis heute als Chorleiter und Vorsitzender wirkt. 

Am Sonntag veranstaltete die Germania einen bunten Jubiläums-Nachmittag unter dem Motto „Ebbes für jeden“ im Dorfgemeinschaftshaus Ostheim. Das Programm wurde vom Jubiläumschor, den Singing Sisters und etlichen Aktiven humorvoll und in Mundart gestaltet. Los ging es mit dem gemischten Chor, der die sehr passenden Lieder „Wir feiern ein Fest der Freude“ und „Dies ist ein großer Tag“ sang. Danach trug Manuela Reuter den Text „Fahrberichte“ von Eugen Roth vor. Die „Singing Sisters“ traten auf mit den drei humorvollen Liedern „Tennis“, „Matte un Käs‘“ und „Rolltrepp“. Dagmar Heckenmüller las „Wo es am schönsten ist“. Was alles auf einem Bauernhof passiert, erzählten Dagmar Heckenmüller mit „Die Hinkel von de Lisbeth“ und dann die „Singing Sisters“ mit den Liedern „Die Hinkel“, „Pullbump“ und „Die Rure Roiwe Robbmaschin“. 

Danach spielten Anne Hartmann und Dagmar Heckenmüller einen Sketch. Ein altes verfallenes Haus erschien laut Beschreibung einer Verkaufsanzeige, als ob es sich dabei um einen Luxusbungalow handeln würde – natürlich im Sinne der Kundin. Doch diese wollte nun nicht mehr inserieren, denn „so ein schönes Objekt behalte ich lieber selber.“ 

Marianne Grahn sang in historischer Kleidung die Chronik des gemischten Chores. Vorsitzender Könitzer und die stellvertretende Vorsitzende Anne Hartmann ehrten die passiven Mitglieder Frank Axmann für 25 Jahre, Gerlinde Axmann, Hildegard Eickhoff und Helene Hess für jeweils 50 Jahre und Horst Löbrich für 60 Jahre Mitgliedschaft. Als Aktive wurden Sandra Löbrich für 25 Jahre, Ingrid Löbrich-Spengler für 50 Jahre und Ingrid Löbrich-Müller für ebenfalls 50 Jahre geehrt. 

Im Programm ging es weiter mit dem Jubiläumschor und den bekannten Hits „Über sieben Brücken“ von der Gruppe Karat, „99 Luftballons“ von Nena und „Über den Wolken“ von Reinhard Mey. Dann rezitierte Ingrid Löbrich-Spengler „Es ist nicht mehr, wie es mal war“. Das dies auch für die Gesundheit gilt, erklärten dann die „Singing Sisters“ humorvoll.

Friedel Werner erzählte auf seine Art die Chronik von Ostheim. Er hatte auch im Foyer auf zwei Schautafeln mit alten Zeitungsausschnitten die Entwicklung des gemischten Chores dargestellt. Abschließend sang der Chor die Lieder „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Die kleine Kneipe“ und die „Singing Sisters“ über „Ostheims gemischter Chor“ nach der Melodie „Patrona Bavaria“. Leider waren zu diesem Festnachmittag relativ wenig Gäste gekommen. Aber die Anwesenden bedankten sich nach jedem Programmpunkt mit starkem Applaus. 

Der Gesangverein hat Nachwuchsprobleme. Inzwischen singen im gemischten Chor nur noch zwei Männer. Wer also gut bei Stimme ist und gern mitmachen möchte, ist herzlich willkommen zu den Proben dienstags ab 20.00 Uhr im Alten Pfarrhaus in Ostheim. 

Die „Singing Sisters“ brachten viele humorvolle Lieder zu Gehör.

Die passiven Mitglieder Gerlinde Axmann und Horst Löbrich (Mitte) wurden von Anne Hartmann (l.) und Christoph Könitzer (r.) geehrt.

Anne Hartmann (l.) und Christoph Könitzer (r.) zeichneten die Aktiven Sandra Löbrich (M.) für 25 Jahre, Ingrid Löbrich-Spengler für 50 Jahre und Ingrid Löbrich-Müller für 50 Jahre (hier stellvertretend ihr Mann Werner) aus.

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