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Abbruch- und Erdarbeiten angekündigt

BAHNHOF – Entwickler des Butzbacher Wohn-Projekts informiert Nachbarn / Fertigstellung in zwei Jahren

BUTZBACH (thg). In Kürze beginnen die Bauarbeiten für das Projekt „Wohnen am Bahnhof“ in Butzbach. Das hat das Bauunternehmen Ten Brinke den Anwohnern in der Weiseler Straße und in der Alten Weinstraße mitgeteilt. Zwei Jahre soll die Bauphase dauern. 

Projektleiter Rik Elshoff von Ten Brinke erläuterte, dass in der nächsten Woche die restlichen Abbrucharbeiten beginnen. Die versiegelten Flächen würden aufgebrochen. Dies soll bis Ende Dezember dauern, Voraussichtlich Anfang Januar beginnen die Erdarbeiten. Dies ist unter Umständen auch von der Witterung abhängig und ob der Boden gefroren ist. 

Bis Ende des Jahres bezieht der Galvanikbetrieb auf dem künftigen Wohnen-am-Bahnhof-Gelände seinen neuen Standort im Industriegebiet Süd, so Elshoff. Die alte Galvanikhalle soll dann Anfang nächsten Jahres abgerissen werden. 

Bis circa Anfang 2021 sollen die Arbeiten an dem Projekt dauern. Es umfasst 165 Wohnungen unterschiedlicher Größen und Zuschnitte. Fünf Gebäude sollen entstehen, wobei eins als Schallschutz-Riegel an der Bahnseite gelegen ist. 17 Wohneinheiten sind bis zu 60 Quadratmeter groß. Auf die nächste Stufe bis 70 Quadratmeter entfällt der Hauptteil der Wohnungen mit 72. Größer als diese sind 46, die bis zu 80 Quadratmeter umfassen und weitere 30, die mehr als 80 Quadratmeter Fläche bieten. Eine Tiefgarage bietet rund 170 Stellplätze. 219 Plätze seien insgesamt tief- und ebenerdig vorgesehen. 

Foto: schoofs Projektplanung

Elshoff bittet die Anwohner um Verständnis. Der Baustellenverkehr sei eine Belastung über die Bauzeit hinweg. Das Unternehmen sei bei Problemen ansprechbar. 

Ende 2010 hatte der Projektentwickler Schoofs aus Neu-Isenburg ein Konzept „Einkaufen am Bahnhof“ in den Butzbacher politischen Gremien vorgestellt. Ausgehend von einem mit einer kleinen Anzahl an Geschäften ausgestatteten Fachmarkt-Zentrum wurden die Pläne auf ein Einkaufszentrum ausgeweitet – begleitet von Protesten unter anderem wegen der Befürchtung, dies könnte dem Handel in der Butzbacher Innenstadt schaden. 

Mit Partnern, zuletzt nun Ten Brinke, führte Schoofs das Projekt weiter, das unter anderem die Fläche des sanierungsbedürftigen Parkdecks und der stillgelegten Butzbacher Farbenfabrik umfasst. Die Einzelhandels-Option ließ sich auch aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage des stationären Handels nicht realisieren. Zum Gesamtkonzept gehörte auch der im Juli abgeschlossene Abbruch des Bahnhofsgebäudes, das die Projektentwickler von der Bahn erworben hatten. 

 

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