Aggressionspotential an der Viehtränke 

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Aggressionspotential an der Viehtränke 

In Münster ist die Viehwasser-Zapfstelle leider immer wieder ein Ort, der Unmut der passierenden Kraftfahrzeugführer hervorruft. Durch parkende Fahrzeuge auf der gegenüberliegenden Seite blockiert man als Wasser tankender Verkehrsteilnehmer leider mitunter die Straße für größere Fahrzeuge. Dies führte am Dienstag dazu, dass ein Busfahrer der VGO meinen 10 jährigen Sohn und mich, verbal angegriffen hat, Fotos gemacht und mit Anzeigen drohte. Eine durchaus beängstigende Situation, besonders natürlich für meinen Sohn und mich als Frau. Seiner Meinung nach hat eine Frau unverzüglich die Straße zu räumen, sobald ein Bus kommt, große Umwege und Zeitverluste in Kauf zu nehmen und eben nachfolgende Fahrzeuge aufzuhalten, aber bitte nicht den Bus.

Wir reden von einem Vorgang, der in unserem Fall maximal 3 Minuten dauert, wird man nicht gerade von Busfahrern angegriffen. Ein Traktor mit Fasswagen würde natürlich weitaus mehr Zeit beanspruchen.

Eine Lösung des Problems, wäre mit Geduld bei Mitmenschen oder anhaltender, mit einem eingeschränkten Halteverbot im gegenüberliegenden Engstellenbereich zu erreichen. Im Grunde verfolgen nämlich alle das gleiche Ziel, ihre Arbeit erledigt zu bekommen und dem Feierabend friedlich entgegen zu fahren. Meinen Sohn bekomme ich nun leider nicht mehr zum Bus fahren, denn das hat er nun direkt mit Angst vor dem Busfahrer belegt.

Nadja Neitzel, Butzbach-Münster

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