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An Weiseler Straße kann gebaut werden

Breite Mehrheit im Butzbacher Bauausschuss stimmt für Bebauungsplan mit Geschosswohnungsbau 

BUTZBACH (thg). Für den Bebauungsplan-Bereich „Weiseler Straße Südost“ empfiehlt der Bauausschuss mit breiter Mehrheit den Satzungsbeschluss und damit die Umsetzung. Im Bereich gegenüber der früheren Papierfabrik und im Anschluss an die Straße „Im Weidchensgarten“ sollen unter anderem Mehrfamilienhäuser entstehen. 

In der Ausschusssitzung erläuterte Planer Holger Fischer eingegangene Vorbehalte im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung. Einen Anspruch auf freie Aussicht gebe es nicht, betonte er. Die geplanten Häuser seien zehn bis elf Meter hoch vom Straßenniveau aus gesehen. Der alte „Berghof“-Bebauungsplan habe sogar deutlich über zwölf Meter erlaubt. Mit Blick auf den Verkehr sei die Verlegung des Ortsschild-Bereichs bis an den Kreisverkehr heran vorzusehen, auf den Schallschutz werde geachtet, wobei der Abstand zum Bauzentrum auf jeden Fall 150 Meter betrage. Sollte zwischen Neubauten und Bauzentrum jedoch Gewerbe errichtet werden, müsse dies genau betrachtet werden. 

Für eine oberirdische Wasserrückhaltung müsste auf ein Baugrundstück verzichtet werden, sagte Fischer. Dafür sei der Boden zu wertvoll. Unter anderem soll Dachbegrünung für einen verzögerten Abfluss von Niederschlag sorgen. 

Angesprochen auf den Bedarf für eine Erweiterung an der Wohnbebauung sagte Bürgermeister Michael Merle, dass dies in der gegenwärtigen Situation schwierig zu prognostizieren sei. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen sei da. Aber auch die Innenentwicklung werde gefördert, etwa dort, wo es Baulücken gebe. In den vergangenen beiden Jahrzehnten seien große Flächen entwickelt worden, die „recycel“ worden seien, etwa das Schlossgelände und die Housing Area oder die Farbenfabrik und derzeit die Nudelfabrik. 

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