Anerkennung als Genossenschaft für Butzbacher Initiative „dasgute.haus“

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Anerkennung als Genossenschaft für Butzbacher Initiative „dasgute.haus“

Gemeinnützigkeit anerkannt / Notar muss beglaubigen / Bislang Gespräche mit vier Parteien geführt

BUTZBACH (pm). Nach fast drei Monaten Prüfzeit hat „dasgute.haus“ nun den positiven Prüfbescheid vom Genossenschaftsverband erhalten, der die Initiative offiziell als Genossenschaft bestätigt. Einer Eintragung im Genossenschaftsregister steht nun nichts mehr im Wege, der Notartermin ist vereinbart, teilen die beiden Initiatorinnen Stefanie Santila Krause und Dr. Agnes Model mit. Interessierte können sich auch weiterhin mit Genossenschaftsanteilen an dasgute.haus beteiligen.

„Es ist gar nicht so einfach, in Pandemiezeiten zu gründen, vor allem durch die vielen Original-Dokumente und Unterschriften, die persönlich zu leisten waren. Der Genossenschaftsverband lobte ausdrücklich die Qualität des Geschäftsplans in Aufbau, Umfang, Details und Verständlichkeit“, so Model. „Der erste Geschäftsplan stand, bevor die Pandemie ausgebrochen ist. Wir mussten ihn auf aktuelle Beschränkungen anpassen und trotzdem unsere Vision und Ziele für die kommenden Jahre nicht aus den Augen verlieren“, ergänzt Krause. Dieser Spagat sei laut Prüfverband hervorragend gelungen. 

„Sobald wir die notarielle Beurkundung zur Eintragung als Genossenschaft im Genossenschaftsregister haben, können wir alle genossenschaftlichen Mitglieder endlich offiziell begrüßen“, kündigt Model an. Das wird voraussichtlich Ende März sein. Alle Unterstützer und Interessierten, die noch keine Beitrittserklärung unterschrieben und abgegeben haben, sind herzlich eingeladen, dies zu tun. Die Satzung und die Beitrittserklärung können online unter www.dasgute.haus heruntergeladen und eingesehen werden. 

Am 31. Oktober 2020 fand die Gründungsversammlung statt. Inzwischen haben bereits über 40 Personen ihren Beitritt erklärt. Mit dasgute.haus soll in Butzbach ein Ort entstehen, an dem Alteingesessene und neu Zugezogene zusammenkommen können – ein Ort für alle Generationen, ein Ort, in dem man sich vernetzen, austauschen, unterstützen und voneinander lernen kann. 

Die geplanten Angebote haben vor allem drei Schwerpunkte: die aktuellen Bedürfnisse von Familien mit Kindern, die sich wandelnde Arbeitswelt und neue Arbeitsformen sowie Möglichkeiten zur kulturellen Bildung.

„Eine Genossenschaft lebt nach dem Prinzip der Gemeinschaft.“ Jeder der mag und kann, darf einen oder mehrere Anteile zu je 100 Euro erwerben. Mit bereits einem Anteil erwirbt man Mitspracherecht und eine Stimme in der Vollversammlung. „Die Bürger Butzbachs und Umgebung sind daher herzlich eingeladen, sich zu engagieren und einzubringen“, so Krause und Model. 

Zum direkten Austausch lädt dasgute.haus digital am Montag, 22. März, um 20 Uhr via Zoom ein. „Wir wollen Sie gern zumindest online kennenlernen, Ihre Fragen beantworten und gemeinsam überlegen, wie das Konzept und die Grundpfeiler von dasgute.haus auch in Pandemiezeiten angeboten werden können“, erläutert Krause. Um Anmeldung unter hallo@dasgute.haus wird gebeten. Ein entsprechender Online-Zugang für die Plattform Zoom wird dann zugesendet. 

Die vergangenen Wochen hat dasgute.haus genutzt, um erneut und intensiv mit den Butzbacher Parteien ins Gespräch zu kommen. Die Initiative hat alle Butzbacher Parteien, die zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung antreten, angeschrieben und zu einem Gespräch eingeladen. Mit vier von ihnen haben bereits Treffen stattgefunden. Ziel war es, Themen wie die Entwicklung eines Mehr-Generationen-Hauses, die Etablierung eines offenen Treffs zur Unterstützung im Alltag sowie den Aufbau eines Co-Working-Spaces in der Kernstadt zu besprechen. 

Für Ideen, Anregungen und Fragen sind Krause und Model für Interessierte Butzbacher unter hallo@dasgute.haus erreichbar.

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