Auf den Spuren des heiligen Franziskus

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Auf den Spuren des heiligen Franziskus

ROM. Messdiener soweit das Auge reicht: Alle Mini-Wallfahrer aus der Pfarrgruppe Rockenberg auf einen Blick. Text + Foto: Müh

ROM-WALLFAHRT — Messdiener aus der nördlichen Wetterau beim Papst / „Jaget dem Frieden nach“

BUTZBACH/MÜNZENBERG/ROCKENBERG (Müh). „Suchet den Frieden und jaget ihm nach“ – so lautete das Motto der diesjährigen Internationalen Messdienerwallfahrt nach Rom. Papst Franziskus hatte eingeladen und über 60 000 Messdiener aus der ganzen Welt waren gekommen. Darunter 1600 Minis aus dem Bistum Mainz. Mit dabei auch Jugendliche aus den katholischen Gemeinden St. Gallus (Rockenberg) sowie St. Nikolaus (Münzenberg), Mariä Himmelfahrt (Gambach) und St. Gottfried (Butzbach). 

Mit einem Sonderzug waren die jungen Katholiken mit ihren Betreuern in Gießen zu ihrer Wallfahrt aufgebrochen. Nach insgesamt 44 Stunden im Zug und einer Woche in der Ewigen Stadt sind alle wieder wohl behalten und voller Eindrücke in der Wetterau zurück. Mit im Gepäck: unvergessliche Erlebnisse. Hinter den heimischen Minis liegt eine Woche voller Aufregung, neuer Eindrücke und vielen schönen Begegnungen. Die Audienz bei Papst Franziskus war der Höhepunkt der Wallfahrt. Mit dem Papst für Frieden zu beten und ihn dabei aus nächster Nähe zusehen, wird allen ein unvergessliches Erlebnis bleiben. 

Doch auch die anderen Programmpunkte, wie zum Beispiel die Fahrt nach Assisi auf den Spuren des heiligen Franziskus, das Blind Date, bei dem sich die Minis aus verschiedenen Diözesen und Bistümern miteinander austauschten, gesungen und gebetet haben, bleiben im Gedächtnis. Ebenfalls ein wichtiger Höhepunkt der Wallfahrt war ein Gottesdienst für die Minis der Pfarrgruppe Rockenberg zusammen mit den Kollegen aus Butzbach im Petersdom. Die begleitenden Pfarrer Dr. Gregor Waclawiak und Pfarrer Eberhard Heinz durften mit ihren Gruppen exklusiv in einer Seitenkapelle die Heilige Messe feiern. „Das war für viele von uns, auf alle Fälle für mich persönlich spirituell der eindrucksvollste Punkt“, so der Münzenberger Betreuer Stephan Nandzik. „Die Wallfahrt hat durch das wahnsinnige schöne Gemeinschaftsgefühl im Glauben und untereinander dafür gesorgt, dass wir neu gestärkt im Glauben in unsere Gemeinden zurückkehren und dort nun mit neuer und anderer Kraft wirken können, um ein Stück Rom auch dort weiterzugeben“, sagte eine der Teilnehmerinnen. 

Ein ganz großes Dankeschön sagen die Jugendlichen allen Menschen in ihren Heimatgemeinden, die mit ihren Spenden die Wallfahrt der Minstranten in dieser Form erst ermöglicht haben. „Ein ganz besonder Dank gilt unseren Betreuern Stefan und Franziska, die uns trotz großer Hitze sicher durch Rom geführt haben und immer ein offenes Ohr und Auge für uns hatten“, sind sich die Minis aus der nördlichen Wetterau einig. 

ROM. Die Hände gingen hoch – die Audienz bei Papst Franziskus auf dem Petersplatz war der Höhepunkt der Messdiener-Wallfahrt 2018. Text + Foto: Müh

Last Updated on 29. August 2018 by Lothar Müller

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