Auf die Feuerwehr der Kernstadt Butzbach ist weiterhin Verlass

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Auf die Feuerwehr der Kernstadt Butzbach ist weiterhin Verlass

BUTZBACH. Beförderungen von aktiven Mitgliedern standen Inder Jahreshauptversammlung der Kernstadtfeuerwehr im Mittelpunkt. Text ± Foto: zö

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Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 145 Einsätze absolviert / Mehrere Beförderungen

BUTZBACH (zö). Die Einsatzabteilung und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kernstadt Butzbach blickten am Freitag auf das abgelaufene Jahr zurück. Für die Butzbacher Brandschützer war 2019 wieder ein gut gefülltes Einsatzjahr. 145 Einsätze galt es abzuarbeiten. Im Zeitraum Januar – Dezember 2018 waren es 170 Einsätze.

Vor den Berichten wurden einige Mitglieder der Einsatzabteilung befördert. Neben Paul Stangl wurden Paul Bingel, Dennis Arendt und Marko Bliemel zu Feuerwehrmännern ernannt. Friedemann Nass wurde Löschmeister und Christian Sohn Oberlöschmeister.

  Wehrführer Stefan Sohn berichtete für die Einsatzabteilung, dass es abermals ein abwechslungsreiches Jahr war. Es mussten personelle Veränderungen vorgenommen werden. Dennoch sei auf die Kernstadtfeuerwehr auch in Zukunft Verlass. Die Einsatzabteilung wurde zu 145 Einsätzen alarmiert. Gegenüber dem Vorjahr 2018 war das ein Rückgang von 25 Alarmierungen. Die Einsätze gliederten sich in 56 Brandeinsätze, 59 Hilfeleistungen und 30 Fehlalarmierungen. 21 Personen wurden von der Feuerwehr gerettet, jedoch kam für zwei Menschen jede Hilfe zu spät. In seinem Bericht erwähnte der Wehrführer auch jenen Einsatz am 3. Oktober, als es auf der A 45 bei Münzenberg zu einem schweren Unfall mit einem Sattelzug kam, der dabei eine Böschung hinabstürzte. Durch schnelles Handeln konnte der Lkw-Fahrer zügig befreit werden. 

Im Berichtsjahr wurden 13 Brandwachen mit einem Zeitaufwand von 137 Stunden geleistet. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine erhebliche Verbesserung. 

Auch der Übungsdienst war im Jahr 2019 ein großer Bestandteil für eine funktionierende Feuerwehr. Hierfür wurden insgesamt 1432 Stunden aufgewendet. Darüber hinaus nahmen die ehrenamtlichen Brandschützer an regionalen und überregionalen Lehrgängen mit Erfolg teil. Die Kernstadt-Feuerwehr kann derzeit auf einen Fuhrpark von 12 Fahrzeugen zurückgreifen. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge beträgt 11,5 Jahre. Der Gerätewagen – Gefahrgut ist dabei das älteste Fahrzeug und feierte bereits seinen 30.Geburtstag. Eine Ersatzbeschaffung ist allerdings bei den städtischen Gremien in die Wege geleitet. Wie der Wehrführer dazu anmerkte, kann ein Austausch dieses Fahrzeugs vermutlich Anfang 2022 erfolgen. Die Ausstattung sei als sehr gut zu bezeichnen. Was benötigt wird, wurde seitens der Stadt immer beschafft. 

Der Einsatzabteilung gehörten zum Jahresende 51 ehrenamtliche Kräfte an, darunter 20 Atemschutzgeräteträger. Auf den ersten Blick, so Wehrführer Sohn, seien das beruhigende Zahlen. Allerdings benötige die Kernstadt-Feuerwehr erheblich mehr Mitglieder. Diese müssten aus der Kernstadt kommen, um kürzere Ausrückezeiten zu ermöglichen, denn ohne eine sichere Mannschaftsstärke bringen auch die schönsten Fahrzeuge nichts. Daher sei eine kontinuierliche Mitgliederwerbung unabdingbar. 

Der Außenbereich des Feuerwehrstützpunktes wurde im letzten Jahr grundlegend saniert. Die Fläche wurde bis zum vorbeiführenden Bachlauf asphaltiert. Weitere Gebäudesanierungsmaßnahmen sind seitens der Stadt Butzbach und den Stadtbrandinspektoren in Aussicht gestellt. Das Gebäude feiert in diesem Jahr den 40. Geburtstag.  Im Frühjahr dieses Jahres steht die Auslieferung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges – Wasser (TSF-W) an. Es wird primär als Ersatzfahrzeug für die Stadt Butzbach eingesetzt werden. Allerdings stehe damit auch seit langem wieder mal ein Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr für Ausbildungszwecke zur Verfügung. Eine Ersatzbeschaffung für den Gerätewagen – Gefahrgut sollte im Sommer auf den Weg gebracht werden. Der Förderverein beabsichtigt das Mannschaftstransportfahrzeug zu ersetzen. Abschließend dankte Wehrführer Stefan Sohn allen, welche die Einsatzabteilung unterstützt haben, allen voran den Familien der Einsatzkräfte. Auch den städtischen Gremien mit Bürgermeister Michael Merle an der Spitze wurde gedankt und den Stadtbrandinspektoren Christian Veitenhansl und Andreas Litwin. Ein besonderer Dank galt den Einsatzkräften. Dem Förderverein mit seinem Vorsitzenden Ralf Kaufmann-Schmalz wurde ebenso für die anhaltende Unterstützung gedankt (weitere Berichte folgen). 

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