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Ausreichend Kita-Plätze in Butzbach

Bericht über städtische Einrichtungen / Ab Montag wieder Gebührenpflicht und „Pandemie“-Betrieb 

BUTZBACH (thg). Die Butzbacher Kindergärten starten am Montag, 22. Februar, wieder den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“. Das berichtete der zuständige Fachdienstleiter Simon Lingenberg. Damit seien auch wieder längere Öffnungszeiten verbunden – sofern es die Personalsituation zulasse.

Wie Lingenberg sagte, ist in den Regelungen des Landes ab Montag der Passus gestrichen, wonach Eltern ihre Kinder, wenn möglich, zu Hause betreuen sollen. Damit bestehe auch grundsätzlich wieder der Anspruch auf Betreuung in den gebuchten Modulen, auch jene bis 15 oder 17 Uhr. Es bleibe aber bei der Regelung, dass in den Kindergärten feste Gruppen als „Infektionsgemeinschaften“ gebildet werden, um etwa eine Nachverfolgung im Fall von Infektionen zu erleichtern. Dies sei seit dem Sommer so eingerichtet worden, erfordere aber auch jeweils festes Personal. 

Lingenberg geht davon aus, dass weiter nicht alle Kinder in die Einrichtungen kommen werden. Wegen der Aufhebung der genannten Landesregelung gelte aber die Gebührenpflicht wieder. 

In der Sitzung des Sozialausschusses berichtete Lingenberg über die Belegung der städtischen Kitas. Sieben der elf kommunalen Einrichtungen seien voll belegt, auch das „Kinderhaus Bullerbü“ im Degerfeld, das vom Verein JJ getragen werde. In drei Kitas stünden noch 38 Plätze zur Verfügung. Auf Nachfrage nannte Lingenberg die „Schatzkiste“ Griedel mit 17, die Kita „Farbenfroh“ in Griedel mit 14 und die Kita „Zauberwald“ Ebersgöns mit sieben freien Plätzen. Zwei U3-Gruppen sind in „Farbenfroh“ belegt, die 14 freien Plätze stehen für Kinder ab drei Jahre zur Verfügung. 

Zum Kindergartenjahr 2021/2022 wird voraussichtlich allen Kindern ein Betreuungsangebot unterbreitet, wie Lingenberg berichtete. Etwa 200 Kindergartenkinder wechseln im Sommer in die Schule. Damit stünden rund 238 freie Plätze zur Verfügung. 

Auf der Warteliste der Stadt für das neue Kindergartenjahr stehen 125 Kinder. Es kommen 70 hinzu, die von der Krippe in den Kindergarten wechseln. So ergibt sich ein Bedarf von 195 Plätzen, der mit der Gesamtzahl von 238 gedeckt werde. Lingenberg wies zudem darauf hin, dass ein Platz nicht immer in der gewünschten Einrichtung angeboten werden könne. 

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