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Bauern aus Ober-Mörlen liefern Milch ohne Gentechnik

Foto: heil

CDU-Bürgermeisterkandidat trifft heimische Landwirte

Ober-mörlen (pd). Ein Informationsaustausch war das Ziel zweier Treffen des CDU-Bürgermeisterkandidaten Matthias Heil mit den Landwirten in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg.
So erfuhr Heil, dass nur noch vier Landwirte, drei in Ober-Mörlen und einer in Langenhain, Milchviehhaltung betreiben. Verglichen mit anderen Gemeinden ähnlicher Größe sei das zwar noch immer eine relativ hohe Zahl an milchproduzierenden Betrieben, im Vergleich zu früher handele es sich allerdings nur noch um einen Bruchteil. Dabei kann sich die Qualität sehen lassen, liefern doch alle Landwirte in der Gemeinde Gentechnik-freie Milch an die Molkereien, wie der Ober-Mörler Ortslandwirt Paul Wagner betonte.
Doch auch der Pflanzenbau wird immer komplizierter: „Die nächste Zuckerfabrik, zu der wir unsere Zuckerrüben liefern können, ist in Nordhessen“, erklärte Roger Möckel, Ortslandwirt von Langenhain-Ziegenberg. Für die Wetterau, traditionelles Anbaugebiet für Zuckerrüben, wird deshalb die Logistik zu einem immer wichtigeren Problem.
Wie Heil von den Landwirten erfuhr, kommt da eines zum anderen: Weil die Anfahrtswege immer länger würden, müssten die Rüben aus Kostengründen mittlerweile mit großen Lkw abgefahren werden. Jedoch seien die Feldwege aufgrund ausbleibender Sanierung zunehmend kaputt und würden so für die Laster zum Problem.
Noch eine Reihe weiterer Themen wurde bei den Treffen angesprochen, so zunehmende Schäden durch Wildschweine, Grünwegpflege und Schnitt der Ufergehölze entlang der Usa.

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