Bauprojekte für Ostheim befürwortet

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Bauprojekte für Ostheim befürwortet

BEBAUUNGSPLÄNE – Bauausschuss für Wohngebiet, Firmenerweiterung und Park-and-Ride-Platz

BUTZBACH (thg). Zwei Bauprojekte stehen in Ostheim auf dem Programm. Zum einen beschäftigte sich der Bauausschuss jüngst mit der Entwicklung von Wohnbebauung im Bebauungsplan „Am Römerberg/Am Weidweg“, zum anderen befürwortete er den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Östliche Bahnhofsallee“, der neben einer Firmenerweiterung auch einen Park-and-Ride-Platz für Bahn-Pendler vorsieht.

Etwa 25 Bauplätze plant das Entwicklungsunternehmen Inikom im ersten Bauabschnitt „Am Römerberg/Am Weidweg“. Vor dem Ausschuss hatte sich bereits der Ortsbeirat mit dem geplanten Schritt beschäftigt, nachdem das Unternehmen laut Projektentwicklerin Friedericke Dietrich ein „Schlüsselgrundstück“ erworben hat. Alle benötigten Flächen befänden sich nun in Inikom-Eigentum, sonst würde das Verfahren nun nicht fortgesetzt. 

Unter anderem auch die Frage der Verkehrsführung sei noch Bestandteil des weiteren Bebauungsplan-Verfahrens, sagte der städtische Fachdienstleiter Ralph Miller. Sobald der Aufstellungsbeschluss gefasst sei, gehe es an die Detailplanung und Untersuchung. Unter anderem werde auch die Entwässerung zu betrachten sein, regte Günter Botzky (SPD) an. Ende kommenden Jahres könnte möglicherweise der Satzungsbeschluss für das Verfahren gefasst werden, sagte Miller. 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hat sich am Bebauungsplan rund um das Thema „Östliche Bahnhofsallee“ nichts verändert. Zum Park-and-Ride-Platz berichtete Miller, dass die Stadt auf der Fläche noch nicht Grundstückseigentümer sei. „Der Bebauungsplan setzt einen städtebaulichen Rahmen“, sagte Bürgermeister Michael Merle. Die Stadtverordnetenversammlung entscheide, ob dort ein Park-and-Ride-Platz gebaut werden soll. Dann werde weiter verhandelt. „Es ist nicht ganz einfach“, sagte Merle über die Verhandlungen mit dem Eigentümer, es würden Möglichkeiten ausgelotet. Auch die Überlegung einer anderen Trägerschaft als die der Stadt sei möglich. 

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