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Bedarf groß, Angebot soll wachsen

Bauland In Ebersgöns Erschließung / Ankauf im Degerfeld / In Hoch-Weisel 20 Anfragen für 16 Parzellen

BUTZBACH (thg). Für das Neubaugebiet „Östlicher Ortsrand Ebersgöns“ sollen die Energie und Versorgung Butzbach und die Butzbacher Netzgesellschaft die Erschließung übernehmen. Dem entsprechenden Vertrag stimmten der Bauausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss zu. Mit diesen Beschlüssen ist der Magistrat dazu ermächtigt, das Papier zu unterschreiben, eine Vorlage in der Stadtverordnetenversammlung ist nicht mehr notwendig.

Anfang Juli soll die Erschließung in dem Gebiet beginnen, wie Bürgermeister Michael Merle auf Anfrage sagte. Im Jahr 2018 könne dann voraussichtlich mit der Bebauung begonnen werden. 30 Grundstücke stehen dort zur Verfügung. Bereits 14 Interessenbekundungen potentieller Käufer liegen der Stadt vor. „Was daraus wird, bleibt abzuwarten“, sagte Merle.

Weiter berichtete Merle, dass für die neu ausgewiesenen 16 Bauplätze in Hoch-Weisel offensichtlich größter Bedarf besteht. „Wir haben 20 Interessenbekundungen.“ Die Erschließung rund um das Gebiet unter anderem mit notwendigen Kanalarbeiten sei so weit fortgeschritten, dass nun die Erschließung im Baugebiet selbst beginnen könne.

„Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine starke Nachfrage nach Bauland in der Stadt besteht“, betonte Merle. Die Frage sei aber, ob den derzeitigen Bedürfnissen folgend das gesamte für Butzbach im Flächennutzungsplan zur Verfügung stehende Kontingent ausgeschöpft werden dürfe. Unter anderem angesichts der Entwicklungspläne eines privaten Unternehmens in Ostheim war die Frage bereits aufgekommen. Dort seien die Vorhabenträger bei der Arbeit.

Weitere Weichen für die Bebauung eines ersten Bauabschnitts im Bereich „Degerfeld III“ nördlich der Haydnstraße könnte das Parlament schon bald stellen. Denn der Haupt- und Finanzausschuss befürwortete bereits einstimmig ohne weitere Aussprache Ankaufsverhandlungen für das Gebiet mit den privaten Eigentümern. Der Quadratmeterpreis beträgt 47 Euro. Eine verbindlich Bauleitplanung wird nur eingeleitet, wenn die gesamte Fläche im Eigentum der Stadt ist. 9000 Quadratmeter gehören Privaten, 25 000 Quadratmeter sind bereits städtisches Areal. Der Bauabschnitt liegt zwischen Degerfeldschule und Awo-Sozialzentrum.

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