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Bernd Winter erneut Ortsvorsteher

Konstituierende Sitzung des Ortsbeirats Nieder-Weisel / CDU und SPD vertreten, FDP aber nicht mehr 

NIEDER-WEISEL (dt). Am Montagabend konstituierte sich in einer ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode in der Mehrzweckhalle Nieder-Weisel der neue Ortsbeirat für die kommenden fünf Jahre. Dabei wurden die bisherigen Funktionsträger in geheimer Wahl in ihren Aufgaben einstimmig bestätigt.  

Bernd Winter (CDU) wurde zum Vorsitzenden wiedergewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Andreas Ortwein (SPD) bestimmt. Schriftführer im Ortsbeirat bleibt Sascha Huber (CDU). Begrüßt wurden die beiden am 14. März neugewählten Ortsbeiratsmitglieder Andreas Müller-Hollwig (SPD) und Stefan Zimmer (CDU) für die aus Altersgründen ausgeschiedenen Mitglieder Otto Bill (SPD) und Dieter Schott (FDP).

Nach dem Ergebnis der Ortsbeiratswahl im März ist mit dem Ausscheiden von Schott die FDP nicht mehr im Ortsbeirat vertreten. Die Partei war zwar mit einer Liste zum Ortsbeirat angetreten, hatte aber nicht mehr die notwendige Stimmenzahl erreicht, um einen Vertreter in das Gremium zu entsenden. So besteht der Ortsbeirat im zweitgrößten Stadtteil nach der Kernstadt für die beginnende Wahlperiode aus drei CDU- und zwei SPD-Funktionsträgern. Nach der offiziellen Verabschiedung der beiden ausscheidenden Mitglieder (Bericht hierzu folgt), standen einige Mitteilungen des neugewählten Vorsitzenden auf der Tagesordnung. 

Im Sinne einer angestrebten Verkehrsberuhigung in der Ortsdurchfahrt, wozu in der vorletzten Sitzung Unterschriftenlisten von Bürgern übergeben worden waren, hatte der Ortsbeirat als eine erste Maßnahme die Installierung eines Dialog-Displays (grün/roter Smiley) gefordert. Es soll im oberen Teil der Straße „Zum Bahnhof“ – aus Richtung Ostheim kommend – aufgestellt werden. Der Ortsbeirat bekräftigt seine Forderung und bittet um Mitteilung, wann die Smiley-Tafel installiert werde. Unter Beteiligung des Ortsbeirates habe kürzlich eine Begehung des Gebäudekomplexes Rathaus/Alte Schule stattgefunden. Der Ortsbeirat bittet die Stadt um Auskunft, was in dem Gebäudekomplex geplant und budgetiert sei und was zeitnah umgesetzt werden könne. Unbedingt seien betroffene Vereine anzusprechen und in Entscheidungen einzubinden. 

Bemängelt wurde vom Ortsbeirat, dass er nicht über die erweiterte Baulandentwicklung im Bereich des Aldi-Zentrallagers informiert worden sei. Der genannte Bereich liege in der Gemarkung des Stadtteils Nieder-Weisel. Demzufolge erwarte der Ortsbeirat Nieder-Weisel selbstverständlich, dass er zu allen Angelegenheiten des Stadtteils – also auch hier – gehört werde. Der Ortsbeirat mahnt dringend eine Information zum aktuellen Sachstand an.

 Sorge macht sich der Ortsbeirat um das Vereinsleben im Stadtteil mit seinen 13 Ortsvereinen. Bedingt durch die seit über einem Jahr bestehenden Pandemie-Beschränkungen sei das früher sehr rege Vereinsleben nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Bei einer künftig zu erwartenden verstärkten Impfquote werde angeregt, eine gemeinsame Ortsversammlung durchzuführen, wenn dies wieder möglich sei. Im Jahr 2022 feiere das Dorf Nieder-Weisel  sein 1250-jähriges Bestehen. Daneben werde der Musikverein Nieder-Weisel im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Der SV Nieder-Weisel habe Veranstaltungen zu seinem 100. Geburtstag in diesem Jahr auf 2022 verschoben. Angedacht sei dann eventuell eine gemeinsame Veranstaltungen von Musik- und Sportverein.    

       

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