Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Impfungen der Corona-Pandemie

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Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Impfungen der Corona-Pandemie

WETTERAUKREIS (ots). Kriminelle haben sich die Covid-19-Pandemie in den vergangenen Monaten zu Nutze gemacht: Insbesondere versuchen sie mit neuen Betrugsmaschen an Geld und Wertsachen zu gelangen. Seit Beginn der bundesweiten Impfkampagne wurde auch dieses Thema vereinzelt für Betrugsmaschen in Hessen eingesetzt.

In diesem Zusammenhang weist das LKA auf Folgendes hin: Der Impfstoff ist nicht frei verkäuflich! Verkaufsangebote, die an der Haustür, telefonisch oder im Internet gemacht werden, sind betrügerisch. Gehen Sie nicht darauf ein und wenden Sie sich unmittelbar an die Polizei. Seit Dienstag, 19. Januar, können sich Bürger im Alter von über 80 Jahren in den insgesamt 28 Impfzentren in Hessen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Hessen, die der zweiten Priorisierungsgruppe angehören, können sich seit 23. Februar für ihre Corona-Schutzimpfung registrieren. Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keines der Zentren aufsuchen können, besteht die Möglichkeit, sich zu Hause impfen zu lassen. Die Terminvergabe erfolgt hierbei ausschließlich durch die zuständigen Impfzentren.

„Die Impfung ist für die Bürger immer kostenlos – es muss keine Zahlung in Vorleistung erbracht werden“, sagt Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Lorenz, Leiter der Zentralstelle Kriminal- und Verkehrsprävention im Hessischen Landeskriminalamt. Er weist zudem darauf hin, dass die Impfung freiwillig ist und die Impftermine grundsätzlich aktiv vereinbart werden müssen. Das ist unter den Telefonnummern 116 117 oder 0611/50592888 sowie im Internet unter www.impfterminservice.hessen.de möglich.

„Hessinnen und Hessen, die im Zusammenhang mit der Corona-Impfung an einem nicht vereinbarten Termin Besuch bekommen, sollten diesen nicht in ihre Wohnung oder in ihr Haus lassen“, sagt Thomas Lorenz. Stattdessen gilt es, die Polizei umgehend unter der Telefonnummer 110 zu verständigen. Zudem sei es ratsam, bei der Impfung im häuslichen Bereich eine Person des Vertrauens zugegen zu haben. Ein weiterer Tipp des Präventionsfachmanns: „Bürger sollten ausschließlich Informationen offizieller Stellen vertrauen.“

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