Bis in den frühen Morgen wurde in Gambach Kirmes-Auftakt gefeiert

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Bis in den frühen Morgen wurde in Gambach Kirmes-Auftakt gefeiert

GAMBACH. Unter dem anfeuernden Applaus des gesamten TSV-Vorstandes zogen die Kirmesmädels den Kranz unter das Dach des Festzeltes. Text: Müh / Fotos: amb

Heute klingt das schönste Fest des Dorfes mit dem legendären Frühschoppen aus

GAMBACH (Müh/amb). So richtig krachen ließen es die Gäste des TSV Gambach am Samstagabend bei der traditionellen Gambacher Kirmes. Bei „Cordula Grün“ bebte das Festzelt und etliche aus dem bestens gelaunten Kirmesvolk feierten auf den Tischen. Fazit der Kirmesbesucher: Der TSV hat alles richtig gemacht. Tolles Programm, fetzige Musik und perfekte Organisation – da war Superstimmung garantiert. Bis in den frühen Sonntagmorgen feierten die Menschen ausgelassen und friedlich. 

Der Kirmessamstagabend stand voll und ganz unter dem Motto „Die Nacht der Tracht“ und es gab zahlreiche Besucher, die in Dirndl, im Janker oder mit einem trachtigen Accessoire im Zelt waren. Nach dem Einzug der Kapelle „Die Heimatländer“, der Kirmesmädels, des TSV-Vorstandes und der Wettertrinker erklärten Karina Hildebrand und Jürgen Buß (beide TSV-Vorstand) die Gambacher Zeltkirmes offiziell für eröffnet.  

Die Anwesenheit von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer, ihrem Amtsvorgänger Hans Jürgen Zeiß, dem Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Jörg Liebig, TSV-Ehrenvorsitzender Heinz Reuhl und Erdbeerkönigin Nadine Rasser zeigt die hohe Wertschätzung, die die Gambacher Kirmes genießt. Zu Recht. Für einen Ort wie Gambach ist eine so große Kirmes ungewöhnlich. Die Organisation eines solchen Mega-Events ist für den gastgebenden Verein eine echte Herausforderung und ein Knochenjob, der lange vor der Kirmes beginnt. „So was gibt es bei mir im Ort schon lange nicht mehr. Gambach ist da einmalig“, staunte ein auswärtiger Besucher. Toll, dass sich nach wie vor so viele Menschen finden, die sich für „ihre“ Kirmes einsetzen. Danke TSV! 

Als Kirmesburschen und Kirmesmädels fungieren dieses Jahr die „Wettertrinker“, alias die A-Jugend der HSG Wettertal und die Showtanzgruppe „Smash“ des TSV, die nach dem Einzug beim Aufziehen des Kirmeskranzes ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten. 

Rasant ging es beim „Bob fahren“ zu. Zwei Teams bestehend aus Bürgermeisterin Dr. Tammer, Alt-Bürgermeister Zeiß und Vertretern sämtlicher ortsansässiger Vereine mussten ihre Bobs gegen Mannschaften der Wettertrinker in den Eiskanal führen. Für die gute Leistung und die tolle Performance gab es für die Sportler den Kirmesorden und ein Bier als Lohn. 

Die Gambacher Kirmes treibt alle zu Höchstleistungen bei ihren jeweiligen Programmbeiträgen an. So die Judokas, der Gambacher Kirmesverein, der Gesangverein Harmonie, die TSV „Spotlights“ mit ihrem neuen Tanz „Göttin der Jagd“ und „Manpower“ sowie die Akrobaten des Varietés „Voila“. Das Publikum feierte sie alle mit langem Applaus. Krönender Abschluss war die mit Spannung erwartete Premiere des neuen Showtanzes „Out of order – District 17“ der TSV-Gruppe „Smash“.

Passend zum Motto gekleidet führte das Moderatoren-Duo Karina Hildebrand und Jürgen Buß (beide TSV-Vorstand) unterhaltsam durch den Abend.

Eine flotte Sohle legte die 15 Mann starke Gruppe „Manpower“ hin, wobei einer der Beteiligten das Thema „Dirndl“ sehr wörtlich genommen hatte.

Vollgas gaben die Teams beim Bobfahren. Allen voran Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer (2. v.l.) und Altbürgermeister Hans Jürgen Zeiß (3. v.l.) und hängten die A-Jugend der HSG Wettertal ab.

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