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13. Februar 2020
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Blick auf die Anfänge Münzenbergs

MÜNZENBERG. Uwe und Petra Müller hielten zum Jubiläumsjahr 775 Jahre Münzenberg einen geschichtlichen Vortrag.  Foto: müller

Vortrag von Petra und Uwe Müller mit Bildern zur Geschichte der Stadt zum 775-jährigen Bestehen

MÜNZENBERG (pi). Am Freitag eröffnete der Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg seinen Veranstaltungsreigen anlässlich der Feier für das Stadtjubiläum 775 Jahre Stadt Münzenberg. Dazu versetzten Petra und Uwe Müller die Besucher im vollbesetzten Kulturhaus Alte Synagoge zurück in die Vergangenheit. Nach der Begrüßung der Gäste erfolgte der Einstieg zur Entstehung und Entwicklung der Stadt Münzenberg mit der mittelalterlichen Burganlage unter Berücksichtigung der ersten Siedlungen. Anhand von zahlreichen Dokumenten, Zeichnungen und Fotos wurde das interessierte Publikum in Zeiten versetzt, deren Nachwirkung in Münzenberg an vielen Stellen noch zu erkennen ist. 

Der zweite Teil hatte die Entdeckung Münzenbergs als touristisches Ausflugsziel im 19. und 20. Jahrhundert zum Thema. Mit anhaltendem Applaus bedankten sich die Anwesenden für die fundierten Informationen, von denen einige für alle Beteiligten neu waren. 

MÜNZENBERG. Das Ölgemälde von Johann Rosenkranz aus dem Jahr 1852 zeigt eine Ansicht der Burg Münzenberg.

Das Ehepaar Müller zeigte zum Beispiel die vom Rentamtsleiter Fabricius gezeichnete Skizze des riesigen Deckengemäldes der ehemaligen Bibliothek des Klosters Arnsburg (heute genutzt als Kirche von Birklar), ein Ölgemälde von J. Rosenkranz mit dem Innenhof der Burgruine Münzenberg im Jahr 1852, ohne gusseiserne Treppe, die seit 1849 schon vorhanden war, oder auch den Plan des Braunkohletagebaus „Irrlicht“ zwischen Münzenberg und Ober-Hörgern, für den sich die Preußen Elektra noch im Jahr 1983 die Abbaurechte gesichert hat. 

Zahlreiche Vorstandsmitglieder des Freundeskreises sorgten für das leibliche Wohl der Besucher.   

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