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Bogenschützen müssen weichen

Kündigung JVA: Sicherheitsgründe wegen der neuen Stellplätze

Rockenberg (thg). Die Justizvollzugsanstalt Rockenberg hat aus Sicherheitsgründen dem Schützenverein Rockenberg den Übungsplatz für die Bogenschützen auf der Wiese neben dem Klosterhof gekündigt. Das teilte Bürgermeister Manfred Wetz in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung mit. Die Gemeinde unterstützt den Verein bei der Suche nach einem geeigneten Ersatzgelände, sagte er.

Hintergrund ist die Errichtung von Stellplätzen für die JVA auf dem Gelände vor einiger Zeit. Die Schützen übten in unmittelbarer Nähe. Um Risiken auszuschließen, habe die JVA die Nutzung nicht genehmigt. Laut Wetz bleibt für die Suche nach einer Ausweichmöglichkeit noch etwas Zeit, da derzeit ohnehin keine Freiluft-Saison sei.

Hans-Hermann Kriegeris (SPD) hatte eingangs der Gemeindevertretersitzung gesagt, dass ursprünglich die Parlamentssitzung in dieser Woche in der JVA hätte stattfinden sollen. Er fragte nach, ob diese auf Betreiben der Dorfpartei in den Sitzungssaal der Burg verlegt worden sei vor dem Hintergrund der JVA-Entscheidung gegen die Schützen.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Berthold Wild (CDU), sagte, dass im Vorfeld der Einladung zur Sitzung daran gedacht worden sei, in der JVA zu tagen. Dass es dazu nicht gekommen ist, stehe nicht im Zusammenhang mit der Schützen-Entscheidung. Im neuen Jahr solle eine Sitzung in der Anstalt stattfinden, und im übrigen könne die Gemeindevertretung auch an anderen Orten Tagen, regte Wild an.

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