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„Booster-Impfungen“ in Bürgerhaus nach Registrierung beim Hausarzt

Wetteraukreis stellt Konzept für „mobile Impfzentren“ vor / Anmeldung ab Montag, 22. November, möglich

WETTERAUKREIS (pdw). In der ersten Jahreshälfte haben sehr viele Wetterauer ihre Zweitimpfungen bekommen. Nun stehen die Drittimpfungen, die sogenannten Booster-Impfungen, an. „Weil manche Hausarztpraxen an ihre Kapazitätsgrenze kommen, wird der Wetteraukreis die Hausärzte mit Impfangeboten unterstützen“, kündigt Landrat Jan Weckler in einer Presseerklärung an. 

Die Impfungen sind absprachegemäß in die Regelversorgung, also überwiegend an die Haus- und Fachärzte, übergegangen. Booster-Impfungen verabreichten Impfteams des Wetteraukreises bereits in allen Alten- und Pflegeheimen, die das gewünscht haben. Damit ist eine besonders gefährdete Personengruppe bereits zum dritten Mal geimpft. Parallel dazu unterstützt das Gesundheitsamt die Krankenhäuser bei der Impfung des eigenen Personals.

Die Nachfrage nach den Booster-Impfungen ist wieder deutlich angestiegen. „Wir befinden uns schon seit Beginn der Pandemie im engen Austausch mit der niedergelassenen Ärzteschaft. So war der Wetteraukreis der erste Landkreis in Deutschland, der die Hausärzte an den Impfungen beteiligt hat. Dabei hat sich ein gut funktionierendes Netzwerk gebildet, auf das wir jetzt zurückgreifen können, wenn wir in einer gemeinsamen Aktion Impfangebote starten“, betont Weckler. „Erste Adresse für Impfungen sind die niedergelassenen Ärzte. Allerdings ist in vielen Praxen der Ansturm so groß, das nicht mehr alle Terminwünsche zeitnah erfüllt werden können. Deshalb wird das Gesundheitsamt des Wetteraukreises gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten ein strukturiertes und verlässliches Unterstützungsangebot für die Booster-Impfungen unterbreiten“, so der Landrat. „Mobile Impfzentren plant der Kreis im Wechsel in sieben Kommunen, nämlich in den Stadthallen und Bürgerhäusern in Friedberg, Karben, Butzbach, Altenstadt, Florstadt, Nidda und Büdingen“, erklärt der Landrat.

Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs ergänzt: „Ab dem 29. November wird an sieben Tagen der Woche jeweils in einer Kommune ein solches Angebot mit Terminvereinbarung vorgehalten.“ Dafür werden Impfteams des Gesundheitsamtes eingesetzt, die in der Lage sind, täglich mehrere hundert Impfungen durchzuführen. 

Termine zur Boosterung werden über ein Buchungsportal in den Hausarztpraxen vergeben. In dieses Buchungssystem müssen nur der Name eingegeben werden und eine E-Mail-Adresse. Per E-Mailbekommt dann der Impfling die entsprechenden Unterlagen zur Impfung. Wenn es keine E-Mail-Adresse gibt, bekommt der Patient einen Buchungscode, mit dessen Hilfe er am Tag der Impfung seine Impfung erhält. „Von der Hausarztpraxis wird in Absprache mit dem Impfling entweder der Tag oder der Ort der Impfung ausgewählt. Die Uhrzeit ist vorgegeben“, erläutert Merbs.

Die Impftermine werden dann der Reihe nach eingebucht. Damit wird vermieden, dass bei Impfteams lange Leerlaufzeiten entstehen oder sich lange Warteschlangen in Stoßzeiten bilden. Wenn die Nachfrage steigt, werden wir unsere Kapazitäten erhöhen. Das ist alles sehr flexibel“, so Merbs. 

Geimpft werden nur Personen, die vorher einen Termin vereinbart haben. „Wer keinen Hausarzt hat, kann bei einem niedergelassenen Arzt trotzdem um die Einbuchung in das System bitten.“ Termine für die sieben Impfzentren können ab Montag, 22. November, über die Hausärzte vergeben werden“, erklärt Merbs. 

Landrat Weckler betont: „Nur ein abgestimmtes Vorgehen zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Gesundheitsamt gewährleistet letztlich den notwendigen Erfolg bei der Bekämpfung der Pandemie.“ 

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