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Bürger und Firmen können ab 1. April Glasfaseranschluss buchen

WETTERAUKREIS. Das Foto zeigt die Vertragsunterzeichnung der drei Wetterau-Kommunen mit der GVG-Gruppe: Manfred Wetz (vorn, v.l., Bürgermeister Rockenberg), Dr. Isabell Tammer (Bürgermeisterin Münzenberg), Eike See (Bürgermeister Wölfersheim), Berthold Antony (hinten, v.l., Erster Beigeordneter Rockenberg), Miguel Prieto (kommunaler Vertrieb bei GVG Glasfaser), Michael Gotowy (Geschäftsführer GVG), Martin Pfeifer (Gebietsleiter GVG) und Lothar Düringer (Erster Stadtrat Münzenberg).      Foto: Gemeinde Wölfersheim

Unternehmensgruppe GVG schließt Vertrag und baut Netz in Münzenberg, Rockenberg und Wölfersheim

WETTERAUKREIS (pm). Die Stadt Münzenberg und die Gemeinden Rockenberg und Wölfersheim haben mit der Kieler Unternehmensgruppe GVG Glasfaser und ihrer Marke Teranet einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Er macht den Weg für den flächendeckenden Ausbau mit zukunftssicherer, reiner Glasfaser frei. Für Bürger sowie Unternehmen bedeutet das die Chance auf einen kostenfreien Glasfaseranschluss bis direkt ins Haus, wie GVG mitteilt.  

„Der Bedarf an Highspeed-Internet steigt kontinuierlich an, und vor allem in Zeiten, in denen vermehrt von zuhause gearbeitet und gelernt wird, kommen die bestehende Netze deutlich spürbar an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Hier gilt: Das, was heute gerade noch ausreicht, wird morgen zu wenig sein“, wirbt das Unternehmen.  

Um die immer weiter steigenden Anforderungen zu erfüllen und Bürgern sowie Gewerbetreibenden nicht nur Gigabit-Geschwindigkeiten, sondern auch eine zuverlässige und zukunftssichere Infrastruktur – die mit dem klassischen Telefonanschluss auf Basis von Kupferleitungen nichts mehr zu tun hat – anbieten zu können, setzen die drei Kommunen konsequent auf die Errichtung eines reinen Glasfasernetzes bis in jedes Haus beziehungsweise jede Wohnung und jedes Unternehmen.  

Die GVG-Gruppe will in den drei Kommunen flächendeckend ein sogenanntes FTTH-Netz (fibre to the home) realisieren. Das Netz der GVG-Marke Teranet wird laut Unternehmen zu 100 Prozent aus reinen Glasfaserleitungen und damit vollständig getrennt vom „klassischen“ Telefonnetz aus Kupferleitungen errichtet.  

Der Plan: Das Glasfasernetz in Münzenberg, Rockenberg und Wölfersheim wird komplett eigenwirtschaftlich gebaut. „Wir greifen dabei weder auf Fördergelder zurück, noch entstehen Kosten für die drei Kommunen“, erläutert Martin Pfeifer, GVG-Gebietsleiter für Hessen. „Wenn sich mindestens 40 Prozent der Haushalte beziehungsweise Unternehmen für einen kostenfreien Glasfaser-Hausanschluss in Verbindung mit einem Teranet-Tarif entscheiden, wird das Netz auf unsere Rechnung gebaut. Der Glasfaseranschluss bis ins Haus beziehungsweise Gebäude kostet Bürger und Gewerbetreibende dann keinen Cent!“  

  Die Vermarktung für die Glasfaserprodukte beginnt am 1. April kommenden Jahres und läuft bis voraussichtlich Ende Juni. Dr. Isabell Tammer (Bürgermeisterin Münzenberg), Eike See (Bürgermeister Wölfersheim) und Manfred Wetz (Bürgermeister Rockenberg) sind sich einig: „An reiner Glasfaser geht kein Weg mehr vorbei. Wir sind froh, mit der GVG Glasfaser ein renommiertes Unternehmen gefunden zu haben, das bereits über viel Erfahrung beim zukunftssicheren Glasfaserausbau verfügt. Wir sind absolut zuversichtlich, dass der Glasfaserausbau in Münzenberg, Rockenberg und Wölfersheim zum Wohl von Bürgern sowie Gewerbetreibenden möglichst schnell realisiert und damit der Anschluss an die digitale Zukunft gesichert werden kann.“  

Um die Bürger sowie Unternehmen umfassend über den geplanten Glasfaserausbau in Münzenberg, Rockenberg und Wölfersheim und vom Anschluss an die beste digitale und einzig zukunftssichere Infrastruktur zu überzeugen, wird die GVG Glasfaser Bürger und Unternehmer voraussichtlich im kommenden März zu mehreren Informationsveranstaltungen direkt vor Ort einladen. Die GVG-Gruppe wird darüber rechtzeitig vorab informieren.  

Bis zum geplanten Ende der Vermarktung Ende Juni haben die Münzenberger, Rockenberger und Wölfersheimer dann die Chance, sich ihren kostenlosen Glasfaserhausanschluss bei Abschluss eines attraktiven Teranet-Tarifs nach Wahl zu sichern.  

Hinter der Unternehmensgruppe GVG Glasfaser steht nach eigenen Angaben der unabhängige, eigentümergeführte deutsche Investor Palladio Partners mit Sitz in Frankfurt. Dank großer institutioneller Investoren wie Pensionsfonds, Versicherungen, Versorger und Kirche sowie einem langfristigen Investitionshorizont ohne Enddatum übernehme die GVG Verantwortung für einen zukunftssicheren Ausbau. Die gebaute Infrastruktur bleibe damit langfristig in eigener Hand. Mittlerweile sei die GVG in mehr als 170 Kommunen aktiv und zähle mehr als 74 000 Kunden. 

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