„Bundeslügenpolizei“ im Einsatz

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„Bundeslügenpolizei“ im Einsatz

BUTZBACH. Die „Bundeslügenpolizei“ führte den Degerfeldschülern in der Alten Turnhalle in Butzbach gestern vor Augen, dass es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen. 

Gastspiel des Theaters „Die Stromer“ vor dritten und vierten Klassen der Degerfeldschule Butzbach 

BUTZBACH (pe). Das Theater „Die Stromer“ aus Darmstadt zeigte das Theaterstück „Tatütata – Die Bundeslügenpolizei informiert“ für die dritten und vierten Schuljahre der Degerfeldschule in Kooperation mit dem Verein Flux gestern in der Alten Turnhalle in Butzbach.

Flunkern, schummeln, täuschen, schwindeln, mogeln, übertreiben. Egal wie es genannt wird: Wer nicht die Wahrheit sagt, der lügt. Und lügen ist schlecht, böse, übel, ja schlicht und einfach: verboten, zeigten die Schauspieler Birgit Nonn und Thomas Best. 

Die freundlichen Experten der Lügenpolizei kommen in dem Theaterstück vorbei, um Groß und Klein vor den üblen Auswirkungen hemmungsloser Lügerei zu bewahren. In vielfältigen und fantasievollen Präsentationen veranschaulichen die engagierten Bundes-Lügenpolizei-Polizisten Wissenswertes und Erstaunliches aus der Welt der Unwahrheiten – und kommen selbst um eigene, erstaunliche Erkenntnisse nicht herum.  

Die Stromer schafften es mit viel Leichtigkeit und Witz, die Thematik mit amüsanten Dialogen, fantasievollen Schautafeln und wortwitzigen, rhythmischen  Rap-Einlage originell zu beleuchten. Am Ende gab es einen großen Applaus. Der vergnügliche Exkurs übers Lügen bereitete Groß und Klein Freude und regte zum Nachdenken an. 

In einem Nachgespräch konnten die Schüler an die Schauspieler Fragen stellen. 

Die Degerfeldschule nimmt seit über zwei Jahre an dem Schulentwicklungsprogramm „Theater für alle“ des Kultusministeriums teil. Die Gastspiele, die in dieser Woche an der Schule stattfinden, werden von Flux, einem Verein zur Förderung kultureller Bildung, gefördert.

Einen passenden Abschluss dieses Theatererlebnisses bilden zwei nachbereitende theaterpädagogische Workshops am Mittwoch mit dem Theaterpädagogen Björn Lehn. Darin werden die Inhalte des Theaterstückes spielerisch aufgegriffen. 

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