Burg Cleeberg soll beleuchtet werden

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Burg Cleeberg soll beleuchtet werden

CLEEBERG. Die Burg Cleeberg, 1129 erstmals schriftlich erwähnt, ist das Wahrzeichen des Taunusdorfes und ein absolut ortsbildprägendes Bauwerk. Jetzt wird die Beleuchtung der Burg diskutiert. Foto: ikr

Ortsbeirat sucht noch Sponsoren / Auch Schlossbewohner sind für das Projekt

CLEEBERG (ikr). „Wir wünschen uns sehr, dass dieses Projekt in Gemeinschaftsarbeit realisiert und finanziert werden kann. Für Cleeberg wäre das eine große Bereicherung. Ganz besonders freuen wir uns, dass die Schlossbewohner mit im Boot sind!“ Mit diesen Worten resümiert die Cleeberger Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser (SPD) in der Sitzung des Ortsbeirats den Sachstand zu einem vielversprechenden Vorhaben, dessen Verwirklichung sicherlich große Aufmerksamkeit nach sich ziehen wird: Es geht um die Beleuchtung der Burg Cleeberg. 

Eine Anfrage an die Burgbewohner bezüglich einer Illumination der Burg und des Burgturms mit festgelegten Zeitfenstern wurde von der Eigentümergemeinschaft bereits positiv beschieden. „Zur Freude des Ortsbeirats hat der Burgrat sein Einverständnis erteilt“, informierte Heidi Tonhäuser in der Sitzung des Ortsbeirats. Die Eigentümer möchten, dass ein Lichtplaner einbezogen wird. Es werde gewünscht, dass die Strahler optimal ausgerichtet und über eine neue und effiziente LED-Technik verfügen. In diesem Zusammenhang wurde die Beleuchtung der Burg Münzenberg als beispielgebend angeführt. 

Die Cleeberger Ortsvorsteherin hat den örtlichen Stromversorger EAM angeschrieben und um Unterstützung bei der Planung und Ausführung des Projekts gebeten. Die EAM hat zwischenzeitlich Unterlagen von der Burg (Pläne, Fotos usw.) angefordert. „Es wäre schön, wenn diese Prüfung ein positives Ergebnis bringen würde und wir die benötigte Unterstützung bekommen würden!“ hofft Tonhäuser.

Für die Finanzierung sollen die Ortsbeiratsmittel aus 2020 verwendet und wenn nötig zusätzlich Sponsoren gesucht werden. Da die Burg während ihres Hotelbetriebes in den 70er Jahren schon einmal angestrahlt wurde, sei zu prüfen, ob die alten Leitungen oder Leitungswege noch zu verwenden sind. „Das würde die Finanzierung sicherlich positiv beeinflussen“, vermutet die Ortsvorsteherin. 

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