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Burgweg-Bedenken, Interesse an TuS

ANREGUNGEN — Rockenberger Grüne verzeichnen Mitgliederzuwachs und unterbreiten Vorschläge

ROCKENBERG (pe). Die Neuzugänge der Grünen in Rockenberg haben der Partei einen verjüngenden  Zuwachs von 71 Prozent beschert.  Auch in Rockenberg ist somit der Trend der Bundesgrünen mit vielen Neueintritten angekommen, so die Partei in einer Pressemitteilung. 

Dies sei kein Wunder bei den aktuell heißen Klima- Debatten die sich  immer mehr für Bund, Länder und Gemeinden zuspitzen. Somit seinen auch die Grünen in Rockenberg gefragt, die mit ihrer Politik die Gemeinde nachhaltiger – mit Ökonomie, Ökologie und Sozialkultur – gestalten möchten. 

Beispielsweise bemängeln die Grünen, dass bei dem geplanten Projekt „Burgweg“ Flächenverbrauch, Energieversorgung mit erneuerbaren Energien, Klimaschutz, Artenschutz, Grundwasserschutz und zukunftsfähige Mobilität bisher  weitgehend außer acht gelassen werden. Dazu haben die Grünen eine umfangreiche Stellungnahme mit vielen Verbesserungsvorschlägen vorgelegt und gehen davon aus, dass diese im Rahmen der Abwägungen zu den Anregungen und Bedenken der „Träger öffentlicher Belange“ in der nächsten Ausschusssitzung Berücksichtigung finden.  

Mit einem Antrag auf Förderung für größere Regenwasserzisternen für alle Hausbesitzer möchte die Partei zukunftsorientiert Trockenperioden wie im vergangenen Sommer vorbeugen und dieBewohner der Gemeinde zum geringeren  Trinkwasserverbrauch motivieren.  

Auch die Vereinskultur in Rockenberg liegt den Grünen am Herzen. So stehen die  Grünen dem geplanten Neubau des TuS Sportlerheimes auch auf Grund des großen Zuwachses von jungen Familien in Rockenberg und der damit verbundenen sportlichen  Attraktivität des Vereines für Kinder und Jugendliche wohlwollend und interessiert gegenüber. Die negativen Äußerungen und Ablehnungen in den Gemeindegremien zu diesem Projekt auf Grund der hohen Kostenstechen für die Grünen nicht.  

„Die innerörtliche Entwicklung wird von allen Fraktionen zwar immer wieder  angesprochen, wirklich behandelt wurde dieses Thema bisher aber nicht. Hier sehen die Grünen Handlungsbedarf damit freie Flächen im Ort für Wohnraum und  Ortsentwicklung genutzt werden und kostbare Ackerflächen nicht für Baugebiete verbraucht werden“, erklären die Grünen.

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