„Burgweg macht Gemeinde zukunftsfähig“

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„Burgweg macht Gemeinde zukunftsfähig“

BAUPROJEKT – Dorfpartei argumentiert für Entwicklung zwischen Rockenberg und Oppershofen

ROCKENBERG (pm). Der Vorstand der Dorfpartei begrüßt in einer Pressemitteilung, die vom stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Daniel Langsdorf unterzeichnet ist, das Vorhaben der Entwicklung des Burgweges sehr. „Für unsere Gemeinde ist es wichtig und zukunftsweisend, wenn nun endlich Engpässe in verschiedenen Bereichen aufgehoben werden.“ 

Die Feuerwehr benötige dringend neue Räume an einem strategisch günstigen Platz, um ihre Aufgaben auch in Zukunft für alle Bürger in Not erfüllen zu können. „Der vorderste Platz an der Landstraße 3134 ist aus unserer Sicht ideal, da dieser mit bestmöglicher logistischer Anbindung an beide Ortsteile die kürzeste Fahrzeit für die Feuerwehr bedeutet.“ 

Die Dorfpartei sei glücklich darüber, dass sich so viele Familien entscheiden, in der Gemeinde zu leben, und deshalb müsse es das vorrangige Ziel sein, bestmögliche Voraussetzungen für die Kinder zu schaffen. Die momentane Situation mit Containerklassenräumen, fehlenden Fachräumen und deutlich zu kleinen Schulhöfen sei sehr unbefriedigend für alle Beteiligten. 

Selbst ein Umbau der Grundschule Rockenberg würde dieses Problem nicht lösen können. Die Situation an der Grundschule Oppershofen bliebe unverändert, weil dort keine Veränderungen aufgrund des akuten Platzmangels möglich seien. Wegen der Zunahme der Schülerzahlen in den kommenden Jahren würde sich die Situation so verschärfen, dass einige Kinder nicht mehr in der Gemeinde beschult werden können und auf Nachbargemeinden ausweichen müssten. 

„Wenn wir die räumlichen Anforderungen und Kapazitäten der Schulen in Rockenberg und Oppershofen auf die jetzigen Schülerzahlen hin ausarbeiten, verpassen wir die zukünftige Entwicklung in unserer Gemeinde und stehen in vielleicht zehn oder 20 Jahren wieder vor den gleichen Problemen.“ Zudem müsse bedacht werden, dass das jetzige Schulkonzept überarbeitet und für die Bedürfnisse berufstätiger Eltern und der Grundschulkinder harmonisch in Einklang gebracht werden soll. Dazu bedürfe es einer Schule mit Ganztagsprogramm. 

„Dies sind einige Gründe, sich für einen Neubau mit kleiner Sporthalle, den uns der Kreis anbietet, zu entscheiden.“ Dies würde auch derzeitige Engpässe in der Wettertalhalle umgehen. „Ein Neubau, der allen Anforderungen der heutigen Zeit entspricht und zusätzliche Kapazitäten für die Zukunft mit einplant, ist die einzig sinnvolle Alternative, wenn wir an unsere jetzigen und zukünftigen Kinder oder Enkel denken.“ Der Burgweg sei durch seine zentrale Lage prädestiniert für ein solches Projekt. 

„Wir begrüßen auch ein großes zentralisiertes Seniorenheim zwischen beiden Ortsteilen, das den Wünschen unserer betagten Mitbürger und deren Familien entspricht.“ Eine Tagespflege, betreutes Wohnen und Pflegeplätze unter einem Dach würden es den Familien in der Gemeinde erleichtern, den Bedürfnissen aller gerecht zu werden, speziell aufgrund kurzer Wege. Die zentrale Lage mit gutem Zugang zum nahe gelegenen Supermarkt sowie einer Apotheke und Ärztehaus erhöhe die Lebensqualität der Pflegebedürftigen deutlich. Zudem sei die unmittelbare Nähe eines solchen Wohnheims für viele vollarbeitstätige Familien generationsübergreifend von Vorteil, da Großeltern mit ihren Enkeln nach Schulschluss miteinander Zeit verbringen können. „Die Organisation der Senioreneinrichtung wird erst ab einer gewissen Größe optimal für die Betreuten und das Pflegepersonal. Deshalb ist die Nutzung dezentraler Gebäude, wie von den Grünen vorgeschlagen, nicht sinnvoll.“ Zusätzlich könne die Senioreneinrichtung die nächtliche Unterstützung der Pflege Angehöriger zu Hause erleichtern. „Wir müssen jetzt vorausschauend agieren, damit die Betreuungskapazitäten für unsere pflegebedürftigen Bürger in der Gemeinde intelligent erweitert werden und ein jeder die Möglichkeit hat, bis an sein Lebensende in seiner Heimat leben zu können.“   

Die Erschließung des Burgweges sei also nicht nur eine zukunftsorientierte Umsetzung wichtiger Entscheidungen innerhalb der Gemeinde, „vielmehr ist dessen Realisierung eine interessante und erstrebenswerte Möglichkeit für das Zusammenführen von Generationen und somit eine besondere Lebensqualität für Jung und Alt“. Die Dorfpartei erinnert an die Bürgerversammlung am Donnerstag, 20. September, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Oppershofen. 

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