Butzbach soll Messeort werden und viertgrößte Stadt in der Wetterau

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Butzbach soll Messeort werden und viertgrößte Stadt in der Wetterau

CDU-Stadtverband zu Zielen der Wirtschaftsförderung / Profi soll Leitziel „Butzbach zum Arbeiten“ umsetzen

BUTZBACH (pe). In einer Pressemitteilung fordert die Butzbacher CDU eine professionelle Wirtschaftsförderung für die Stadt. Butzbach sei in der Metropolregion Rhein-Main mitten in Deutschland ein Premiumstandort für die Ansiedlung von zukunftsfähigen Unternehmen. Und die Stadt habe Flächenpotential. Das müsse aktiv entwickelt werden. Der Sektor Arbeiten sei deshalb als ein primäres Handlungsfeld im Wahlprogramm der CDU genannt. 

Vorsitzender Stefan Euler: „Für uns besteht dringender Nachholbedarf. Vor allem wollen wir eine Professionalisierung in der Wirtschaftsförderung der Stadt.“ Mit Verweis auf das Leitbildthema „Butzbach zum Arbeiten“ müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit personell und inhaltlich erfolgreiches Standortmarketing zum Wohl der Stadt zukünftig möglich wird, so der Spitzenkandidat. Für die CDU sollte es das Ziel aller sein, an einem Strang zu ziehen. Nach der Wahl werde auch eine kooperierende Allianz zur Unterstützung der wirtschaftspolitischen Forderungen erwartet. „Denn“, so Markus Ruppel, „auch weitere politische Mitbewerber weisen in ihren Wahlprogrammen auf die Thematik hin. Da wird man im bereits im Druck befindlichen Antrag der CDU zum Stellenplan Wort halten.“ 

Für die CDU ist eine professionale Wirtschaftsförderung mit einem strategisch ausgerichteten Profil und Handlungsfähigkeiten verbunden. Es werde jemand benötigt, der wirtschaftsfachliche, marktbasierte Zusammenhänge recherchieren und für den Standort analysieren und entwicklungsbezogen steuern kann. „Dann können wir die Ziele in dem beschlossenen Leitbild auch nachhaltig umsetzen“, ist Christian Burk motiviert. Für die CDU ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Wetterau beim Kreis auch weiterhin notwendig in der strategischen Unterstützung. 

Um Brachflächen für die wirtschaftliche Entwicklung zu aktivieren, Flächenbevorratung umfassend zu betreiben, Unternehmen mit qualitätsvollen Arbeitsplätzen anzusiedeln, Gründungsgeschehen zu stimulieren, Gründerzentrum zu entwickeln und Arbeit in die Kernstadt und zurück in die Dörfer zu bringen, sieht die CDU aber erforderlich eine deutliche Qualifizierung für das Organigramm der Stadt. Neben strategischen Qualitäten fordere eine solche Personalie vor allem Vollzeitpräsenz und operative prozesssteuernde Fähigkeiten. „Dies ist für die CDU deshalb auch notwendig, um den Dialog mit den bereits ansässigen Unternehmen kontinuierlich zu führen“, so Euler: „Obwohl in der Kooperation vor fünf Jahren vereinbart, hat der Bürgermeister als hauptamtlicher Dezernent für die Wirtschaftsförderung kein erfolgsversprechendes Handeln bewiesen.“ 

Die Wirtschaftsförderung sieht die CDU auch klar getrennt von der Funktion eines City-Managements. Das sei „Butzbach zum Erleben mit Atmosphäre“. Wenn es um Events geht, dann sollten die touristisch und veranstaltungstechnisch qualifizierten Mitarbeiter der Stadt vom Bürgermeister organisatorisch positioniert werden, analysiert Sascha Huber die Anforderungen. Wie er weiter feststellt, seien die aktiven Vereine bestens aufgestellt, um Tradition und Moderne mit zu bedienen in Allianz mit Butzbach aktiv. 

„Butzbach muss regionaler Messeort als Mittelzentrum und viertgrößte Stadt im Wetteraukreis werden. Fachspezifische Messen mit den Unternehmern und Firmen muss ein Ziel sein. „Eine Automesse Butzbach mit Fokus auf die E-Mobilität sowie andere nachhaltige Technikbereiche könnten als zukunftsträchtige Themen das Ziel sein.“ Darauf setze die CDU bei der sich kümmernden neuen Wirtschaftsförderung. „Die Firmen sollen wertgeschätzt werden.“

Von Butzbach sollen Impulse ausgehen. Euler erklärt: „Dazu bauen wir auf dem strategischen Hinweis der Wirtschaftsförderung Wetterau auf, intensiv mit den wissenschaftlichen Hochschulen und Universitäten in Kooperationsvereinbarungen zu treten. Das dient auch dazu, Innovationen in den Standort einzubringen.“ 

„Die CDU-Bewerber für die Kommunalwahl sehen sich verpflichtet, den Wirtschaftsstandort Butzbach mit Bewegung in die Hitliste der Nachfragen für Firmenansiedlungen zu bringen. Butzbach hat das Zeug zu einem Standort zum Arbeiten-Wohnen-Erholen mit Exzellenzwirkung,“ so Euler.

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