Butzbacher Daniel Libertus möchte als Landrat Wetterau nach vorn bringen

Hilfspakete und Geldspenden für Johanniter-Weihnachtstrucker erbeten
11. Dezember 2017
Tolle Künstler und famoses Publikum
11. Dezember 2017

Butzbacher Daniel Libertus möchte als Landrat Wetterau nach vorn bringen

ROSBACH (jwn). Mit einem eigenen Kandidaten, nämlich dem 36jährigen Butzbacher Daniel Libertus,  will sich nun auch die  Wetterauer FDP aktiv in den Wahlkampf um den freiwerdenden Chefsessel im Landratsamt einschalten. Auf ihrer außerordentlichen Kreis-Mitgliederversammlung in Rosbach wählten die Wetterauer Freidemokraten am vergangenen Samstag den 36jährigen Juristen Daniel Libertus einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Nachfolge von Landrat Joachim Arnold, der zum Jahresende zum Energieunternehmen Ovag in den Vorstand wechselt.

Zu dem Schritt hat sich die Wetterauer FDP aufgrund des guten Abschneidens der Partei bei den letzten Wahlen auf Bundes- und Kreisebene entschlossen, wie der Kreisvorsitzende Jens Jacobi den 22 erschienenen Mitgliedern mitteilte. Man habe auch nicht lange nach einem geeigneten Kandidaten für die im März 2018 bevorstehende Wahl suchen müssen, denn Libertus, der erst kürzlich für einen Sitz im Bundestag kandidiert hat, war schnell bereit, die neue Herausforderung zu übernehmen.

„Ich möchte als Landrat die Wetterau nach vorne bringen, nicht verwalten, sondern gestalten und dafür eine Plattform schaffen, umso mit neuen Ideen ihre Entwicklung in den kommenden 25 Jahren bestmöglich vorzubereiten“, so Libertus in seiner Vorstellungsrede. Mit ihm soll es kein Bewahren im Istzustand geben, sondern einen Aufbruch in die Zukunft.

Scharf griff Libertus in seiner Rede die beiden hauptamtlichen Kreisbeigeordneten an. Sie würden ihre Stellung lediglich zu Wahlkampfzwecken nutzen und hätten bisher noch keinerlei eigene Ideen gezeigt. Dabei gebe es Felder, wie Bildung, Digitalisierung oder Finanzpolitik, für die dringend nach neuen Wegen gesucht werden müsse. „Unser Alleinstellungsmerkmal als Liberale ist es, dass wir zwar das große Ganze im Blick haben, trotzdem aber den Einzelnen in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen“, so Libertus. Seit Frühjahr vergangenen Jahres ist er Stadtverordneter in Butzbach. Im Hauptberuf arbeitet er als Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt und darüber hinaus als freier Mitarbeiter auch noch in der Friedberger Anwaltskanzlei seines Parteifreundes Peter Heidt. Darüber hinaus ist Libertus auch noch als Dozent an der Uni Marburg tätig.

Mit seiner Nominierung bewerben sich nun bereits vier Kandidaten um das freiwerdende Amt des Landrates, nämlich die beiden Kreisbeigeordneten Jan Weckler (CDU) und Stephanie Becker-Bösch (SPD) sowie Thomas Zebunke, der für die Grünen am 4. März ins Rennen geht.

Comments are closed.