Butzbacher FDP: Jüngere Kandidaten auf aussichtsreiche Positionen gesetzt

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Butzbacher FDP: Jüngere Kandidaten auf aussichtsreiche Positionen gesetzt

BUTZBACH. Die Butzbacher FDP verabschiedete unter anderem die Listen der Kandidaten für die Wahl der Butzbacher Stadtverordnetenversammlung am 14. März. Foto: löhr

Liberale verabschieden Listen für Wahl der Stadtverordnetenversammlung und für die Ortsbeiräte

BUTZBACH (pe). Nach der Jahreshauptversammlung der FDP Butzbach im Juni begann die Vorbereitung auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Vorsitzender Oliver Löhr und Stadtrat Norbert Gonter gingen in einen offenen Diskurs mit den Mitgliedern, um die Möglichkeiten der personellen Aufstellung zu eruieren. 

Da aufgrund der zeitintensiven Vorbereitung bereits die Wünsche der Mitglieder und der künftigen Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung eingeflossen sind, wurde die Liste in einer Mitgliederversammlung verabschiedet. 

„Mit einem Blick auf die Liste der Kandidaten für Stadtverordnetenversammlung lässt sich unschwer erkennen, dass ebenso wie im Vorstand des Ortsverbands neben den bekannten und erfahrenen Gesichtern auch junge dynamische Politikneulinge zu finden sind“, stellt Gonter fest. Löhr bestätigt: „Es wurden nicht nur junge Parteimitglieder auf die Liste gesetzt, um nach außen hin ein gutes Bild zu vermitteln, vielmehr wurden die jungen Kandidaten auf aussichtsreichen Positionen platziert.“ 

Die ersten 15 Plätze der Liste für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung am 14. März lauten: 1. Oliver Löhr (Griedel), 2. Marion Stahl, 3. Daniel Libertus, 4. Janina Behm, 5. Dirk Weyerhäuser, 6. Norbert Gonter, 7. Adam Gutgesell (alle sechs Kernstadt), 8. Elke Müller (Pohl-Göns), 9. Professor Dr. Achim Kaufmann (Kernstadt), 10. Jannik Hofmann (Pohl-Göns), 11. Hermann Holzfuß (Maibach), 12. Dieter Schott (Nieder-Weisel), 13. Dr. Christoph Bindhardt (Kernstadt), 14. Brigitte Vollmann (Maibach), 15. Dr. Sönke Tobaben (Kernstadt). 

Die Entscheidung über die Aufstellung der Kandidaten für die Ortsbeiräte am 14. März ist inzwischen ebenfalls gefallen. 

Die Kandidaten lauten wie folgt: 

Ortsbeirat Kernstadt: 1. Adam Gutgesell, 2. Janina Behm, 3. Achim Kaufmann, 4. Heidrun Gonter, 5. Dirk Weyerhäuser, 6. Daniel Libertus 

Ortsbeirat Nieder-Weisel: 1. Oliver Weber 2. Thomas Krausgrill, 3. Dieter Schott 

Ortsbeirat Pohl-Göns: 1. Jannik Hofmann, 2. Lorena Kißler, 3. Elke Müller, 4. Dieter Kißler 

Ortsbeirat Griedel: 1. Oliver Löhr, 2. Robert Neumann, 3. Sina Löhr, 4. Christiane Löhr. 

Die Bearbeitung des Wahlprogramms der Butzbacher FDP befindet sich derzeit in den letzten Zügen. Die Mitglieder konnten zu Beginn die für sie wichtigen Themen priorisieren, um einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe „Wahlprogramm“ erste Inhalte in Bezug auf die sachliche Ausrichtung der Parteibasis zu liefern. Das vorläufige Wahlprogramm wurde ausgiebig im Rahmen einer Mitgliederversammlung thematisiert, die konstruktive Diskussionen und letzte Veränderungen sowie ein entsprechendes Profil mit sich brachte. 

„Bereits an der Arbeit und dem Vorgehen bezüglich des Wahlprogramms konnten wir als Partei einen Vorgeschmack dessen erlangen, wie die Kooperation aus der Dynamik jüngerer Mitglieder und der Erfahrung langjähriger Parteikollegen funktionieren kann“, führt Löhr aus. Ein zentrales Anliegen der FDP Butzbach sei es, in der kommenden Legislatur für Butzbach eine Zukunftsperspektive zu entwerfen, die die Stadt noch lebenswerter mache, als sie ohnehin schon sei. Dabei müsse man beispielsweise ein besonderes Augenmerk auf den Themenkomplex Verkehr richten, der die Bevölkerung derzeit zu großen Teilen belaste. 

Hinzu komme das Thema Bahnhof, das als ein zentraler Baustein dieser Thematik für Butzbach als Wohnort vieler Pendler zeitnah angegangen werden müsse. 

Trotz bisher guter Vorbereitungen könne niemand einschätzen, was die Entwicklung der nächsten Wochen und Monate mit sich bringt und wie der Wahlkampf für alle Parteien darstellbar sein wird. Veranstaltungen werden abgesagt, Wahlstände und Ähnliches wären zum aktuellen Zeitpunkt nicht realisierbar. „Wichtiger noch als der Wahlkampf ist aber im Moment die Gesundheit aller“, fügt Gonter hinzu. 

Die FDP Butzbach sei sich der aktuell schwierigen Lage bewusst und möchte gerade in dieser Zeit den Butzbacher Bürgern zukunftsfähige Lösungen in diversen Lebensbereichen bieten und natürlich auch über die Kommunalwahl hinaus eine angemessenen Vertretung der Bürger darstellen, die sich für ein lebenswertes Butzbach einsetzt. 

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