Butzbacher Ferienspiele starten mit Sponsoring am 19. Juli für 170 Kinder

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Butzbacher Ferienspiele starten mit Sponsoring am 19. Juli für 170 Kinder

BUTZBACH. Das Foto zeigt bei der Spendenübergabe der Ferienspiel-Sponsoren Michael Noe (Rewe), Anette Krämer (Sozialfachdienst), Lena Mosch (Sparkasse Oberhessen), Betina Adami (Volksbank Butzbach), Bürgermeister Michael Merle, UWG-Fraktionsvorsitzende Astrid Gerum, Melanie Klös und Carolin Wirtgen (beide Sozialfachdienst). Text + Foto: thg

Dank an Unterstützer / Sicherheit im Umgang mit Corona-Regeln / Kleine Ausflüge wieder möglich

BUTZBACH (thg). Auch in diesem Jahr sind die Butzbacher Ferienspiele nur unter Corona-Auflagen möglich. Wo sonst über 300 Kinder Sommerferien-Spaß hatten, sind es nun 170, die in festen Gruppen auf die ersten drei Sommerferienwochen verteilt ein Programm des Sozialfachdiensts der Stadt Butzbach erleben. Dafür gibt es auch wieder Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft, bei denen sich Bürgermeister Michael Merle im Wappensaal des Schlosses bedankte. 

Die Volksbank Butzbach spendet neben 300 Euro auch Täschchen, in denen die Kinder ihre Schutzmasken verstauen können. Mit dem Karabinerhaken können die Behältnisse an Tasche, Rucksack oder Gürtel befestigt werden. Auch eine Kiste mit Preisen für Spiele ist im Gesamtpaket enthalten, so Marketingleiterin Betina Adami. 

Mit 300 Euro beteiligt sich auch die Sparkasse Oberhessen. Lena Mosch, Teamleiterin Privatkunden in der Butzbacher Filiale hatte Sportbeutel mitgebracht. Die Baumwollprodukte sind nachhaltig produziert und stammen aus fairem Handel. Sie gibt es in diesem Jahr anstelle der sonst üblichen roten Baseball-Kappen des Geldinstituts. 

Die UWG Butzbach stiftet Material im Wert von 300 Euro. Die Fraktionsvorsitzende im Butzbacher Stadtparlament, Astrid Gerum, hatte Wasserfarbkästen, Uno-Spiele und Spielesammlungen für unterschiedliche Altersgruppen dabei. 

Geschäftsführer Michael Noe vom Rewe-Center Butzbach berichtete, dass sein Unternehmen 28 Kisten Wasser und Apfelschorle für die Teilnehmer bereitstellt. Auch zwölf Obstkörbe – also für jede Gruppe einen – gibt es vom Lebensmittelhändler. Und auch Süßigkeiten kündigte er an. Er freute sich, dass es nach Corona-Einschränkungen endlich wieder Anlässe gebe, um Gutes zu tun. 

Kinder aus Rockenberg sind wie bereits im vergangenen Jahr erneut nicht dabei. Bürgermeister Merle sagte, dies sei der Pandemie geschuldet. Als die Planungen der Ferienspiele begonnen hätten, habe man nicht gewusst, wie sich Corona entwickelt. Schließlich seien auch nur 170 Plätze eingeplant worden. Aber beide Kommunen hätten den Wunsch, künftig die Zusammenarbeit fortzusetzen. 

Anette Krämer vom Sozialfachdienst erläuterte Rahmen und Ablauf der Ferienspiele. In der Zeit vom 19. Juli bis zum 6. August sind die Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahre auf wöchentlich vier Gruppen verteilt. Am stärksten vertreten sind die Altersgruppen sechs/sieben und acht/neun Jahre. Alle Anmeldungen wurden berücksichtigt. 

Die Gruppen verteilen sich auf den Treffpunkt Degerfeld mit zwei Gruppen und je eine Gruppe in der Alten Turnhalle und der Schlosssporthalle. Aber es sind auch wieder kleine Ausflüge möglich, die je nach Alter angeboten werden. Minigolf oder Tretbootfahren in Bad Nauheim sind ebenso vorgesehen wie das Maislabyrinth in Eberstadt oder das Gießener Mathematikum für die Kleineren. Während der gesamten Ferienspielzeit steht im Schlosspark das Spielmobil mit vielfältigen Möglichkeiten zum Zeitvertreib. 

Auch der Wald wird zum Ferienspiel-Ort. Speziell im vergangenen Jahr sei er wiederentdeckt worden, so Krämer. Ob Barfußpfad, Tierweitsprung, Naturmaterial sammeln zum Basteln oder der Bau von Tipis: Abwechslung ist gegeben. Mit einem Actionbound, einer digitalen Schnitzeljagd per Smartphone-App, gibt es ein weiteres Betätigungsfeld. Aber auch die Klassiker wie Batiken, Basteln und Waffeln backen gehören zum Programm. 

Es gibt eine Frühbetreuung von 7.30 Uhr bis zum Programmstart um 9.00 Uhr. Bis 14.00 Uhr laufen dann die Ferienspiele. Eine Erweiterung am Nachmittag wäre ein Thema für die Zukunft. 

„Wir setzen die Vorgaben um, wir sind darin viel sicherer als voriges Jahr. Unsere Betreuer sind entsprechend geschult“, sagte Krämer zum Thema Corona. 

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