Butzbacher haben großes Interesse am Jemen 

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Butzbacher haben großes Interesse am Jemen 

Foto: baumann

Vortrag von Diana Hedrich im Markus-Treff

BUTZBACH (pe). Der Vortrag der Diplom-Geographin und Entwicklungshelferin Diana Hedrich über das Land Jemen fand beim Markus-Treff der evangelischen Markus-Kirchengemeinde sehr großes Interesse.  

Im vollbesetzten Gemeinderaum im Haus Degerfeld wurden Besucherinnen und Besucher mit jemenitischer Musik, Buchur (Weihrauch) und jemenitischem Tee begrüßt. Hedrich zeigte auch einige jemenitische Gegenstände wie traditionelle Tücher, Gewürze, Silberschmuck sowie ein Janbija (Krummschwert). Nach einem geschichtlichen, politischen und geographischen Überblick, zeigte sie Bilder aus dem traditionell geprägten Leben der Menschen: Wohnen, Essen, Kleidung und vom Einkaufen auf dem Markt. Anschließend berichtete sie von ihren Tätigkeiten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Natürlich ging sie auch auf den Bürgerkrieg, seine Ursachen und verheerenden Folgen ein. Schließlich gab es noch Gelegenheit zu Fragen und Gespräch.  

So entstand ein vielfältiges und lebendiges Bild dieses Landes, dessen Menschen laut UNO unter der derzeit schlimmsten humanitären Katastrophe leiden; das aber auch so viel mehr ist als nur Bürgerkriegsland.   

Hedrich wird voraussichtlich in diesem Jahr nochmals zu Gast im Markus-Treff sein und dann über ihre vielfältigen Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit (Entwicklungshilfe) berichten und zu Gespräch und Diskussion über die Thematik einladen. 

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