Butzbacher Künstler stellen in der Wendelinskapelle ihre Werke aus

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Butzbacher Künstler stellen in der Wendelinskapelle ihre Werke aus

BUTZBACH. Am Freitag wurde in der Wendelinskapelle die Weihnachtsausstellung des Butzbacher Künstlerkreises eröffnet. Das Foto zeigt den Spendentisch zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal. Text + Fotos: dt

Eine farbenfrohe Vernissage zum 45-jährigen Jubiläum der Künstlervereinigung

BUTZBACH (dt). Nach beinahe zweijähriger Zwangspause durch die Corona-Pandemie – die letzte Ausstellung fand im März 2020 im Museum statt – präsentiert sich der Butzbacher Künstlerkreis in diesem Tagen erstmals wieder mit seinem Schaffen in der Öffentlichkeit. Am Freitagabend eröffnete die Vorsitzende Gabi Janovich gemeinsam mit Bürgermeister Michael Merle die mittlerweile traditionelle vorweihnachtliche Ausstellung, die in dieser Woche noch von Donnerstag bis einschließlich Sonntag täglich von 11 bis 18 Uhr kostenfrei besucht werden kann. Der Künstlerkreis mit seinen 44 Mitgliedern kann mit dieser Ausstellung im laufenden Jahr sein „kleines“ Jubiläum zum 45-jähriges Bestehen feiern. 

„Eine Welt ohne Kunst wäre wie ein Himmel in der Nacht ohne das Licht der Sterne,“ heißt es in der Ausstellung unter einem der Exponate. Treffender  kann man es kaum formulieren. Neben Bürgermeister Merle war vom Magistrat auch der Erste Stadtrat Markus Ruppel zur Vernissage gekommen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsveranstaltung mit irischen Liedern aus dem 19. Jahrhundert, weihnachtlich mit „Feliz Navidad“ und Leonard Cohens „Hallelujah“ von Kurt Tippmann (Mundharmonika) und Gabi Janovich (Violine).       

Die Vorsitzende des Butzbacher Künstlerkreises, Gabi Janovich, richtete Begrüßungs- und Dankesworte an die Anwesenden und die Stadt Butzbach, die die diesjährige Ausstellung in der Wendelinskapelle ermöglicht hatte und an die Museumsleitung mit Dr. Maya Großmann, die die Stellwände für die Exponate zur Verfügung gestellt hatte. Im Jahr 2012 sei der Künstlerkreis letztmalig mit einer Ausstellung in der Wendelinskapelle zu Gast gewesen, in die man nun zurückgekehrt sei. Der Künstlerkreis habe sich in der Vergangenheit stets an kulturellen Projekten in der Stadt beteiligt, sei es anlässlich des Hessentages, im
Lutherjahr mit zwei Bildern oder mit zwei Ausstellungen in der Partnerstadt Eilenburg. Auch zur künstlerischen Gestaltung in den Bürgerhäusern Pohl-Göns und Bodenrod habe man beitragen können. Daneben verwies Janovich auf Projekte mit Kindern und Jugendlichen wie die Osteraktivtage, Ferienspiele und Schulaktionen.     

In der diesjährigen Ausstellung präsentieren 13 Künstlerinnen und Künstler insgesamt 45 Bilder in unterschiedlichen Techniken. Vorwiegend sind Öl und Acryl auf Leinwand oder Zeichnungen mit Buntstiften und Polychromstiften verwendet worden. „Bilder mit winterlichen Landschaften, aber auch ein Hauch von Sommer wird präsentiert, wir sehen Tierporträts, gezeichnete Porträts von Menschen, phantasievoll gestaltete Tiere, die mit 3-D-Effekten plastisch und farbenfroh dargestellt wurden; auch abstrakte Bilder werden Sie vorfinden,“ gab die Vorsitzende einen Einblick in die diesjährige Präsentation. Im Weiteren verwies Janovich auf die aktuelle Spendenaktion, die der Künstlerkreis zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal durchführe. Dazu ist ein Sondertisch mit kleinen künstlerischen Exponaten aufgebaut, die gegen Spenden an die Besucher abgegeben werden.      

Bürgermeister Merle zeigte sich erfreut darüber, dass wieder eine Ausstellung – unter 2G-Bedingungen – stattfinden könne und lobte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Künstlerkreis und der Stadt. Eine solche Veranstaltung, die Kreativität und Phantasiereichtum fördere und beweise, sei eine Bereicherung für Butzbach Die Stadt sei – jetzt und in Zukunft – stets bereit, kulturelle Initiativen von Bürgern, Vereinen und Initiativen zu unterstützen, betonte Merle.

Das Foto zeigt eine Ansicht der Markuskirche.

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