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Butzbacher Kultursommer gestartet

BUTZBACH. Am Freitag nahm der Butzbacher Kultursommer 2020  auf dem Marktplatz seinen Anfang. Bis zum 16. August wird jetzt  jeweils von Freitag bis Sonntag auf der Bühne  ein kleines, aber feines Kulturprogramm geboten. – Unsere Bilder zeigen Schnappschüsse vom Samstag. Text + Bilder: win

Vom 17. Juli bis 16. August immer freitags bis sonntags von 17.00 bis 20.00 Uhr

BUTZBACH (win). „Das Leben braucht Musik“ – vor allem Künstlern, aber auch Vereinen aus der Region soll der „Kultursommer“ dienen. Nach Monaten des Verzichtes sehnen sich die Künstler wieder nach ihrem Publikum und das Publikum vermisst die Live-Musik. Unter dem Motto „Butzbacher Kultursommer 2020 – Mit Abstand das Beste“ startete am Freitag ein abwechslungsreiches kleines, aber feines Kulturprogramm auf dem Butzbacher Marktplatz. 

Den Anfang machte der Wettenberger Musiker Alfons Dörr. Am Samstag waren Johannes Napp, Max Pfreimer und Chris Seibert zu hören, und am Sonntag teilten sich spontan bereits ab 14 Uhr Alfons Dörr und Johannes Napp die kleine Bühne vorm Rathaus.

Noch bis zum 16. August wird es jeweils von Freitag bis Sonntag in der Zeit von 17.00 bis 20.00 Uhr Programm geben. Die weitläufigen Bänke unter freiem Himmel sowie die Außensitzplätze der Gastronomen bieten genügend Platz, um sich mit ausreichendem Abstand am wiederbelebten Kulturprogramm zu erfreuen. Auch Bürgermeister Michael Merle nutzte die Gelegenheit und genoss am Samstagabend das musikalische Open-Air-Flair direkt vor seiner Haustür.

Von Elvis bis Sting 

Mit sonorer Stimme sang und spielte Vollblutmusiker Alfons Dörr eine breite Palette an bekannten Songs. Los ging’s mit „Josephine“ von Chris Rea und „When you’re in Love with a beautiful Woman“ von Dr. Hook. Es folgten viele Hits und Evergreens, von Elvis bis Sting, von Udo Jürgens bis Albert Hammond. Das Repertoire des Alleinunterhalters war schier unerschöpflich. 

Applaus vorm Blauen Haus 

Die Zuschauer, die in den umliegenden Restaurants draußen saßen, dankten dem Künstler mit Applaus. Aber auch die Zaungäste, die rund um den Brunnen saßen, klatschten begeistert, wippten bei „Love is in the Air“ von John Paul Young mit den Füßen und sangen bei „Hello Mary Lou“ von Ricky Nelson mit. 

Viele Passanten trauten ihren Augen nicht und liefen ungläubig staunend an der Bühne vorbei. „Endlich wieder Live-Musik“, war von dem einen oder anderen im Vorbeigehen zu hören. Ein paar mehr Zuhörer wären dem Künstler zu wünschen gewesen. Es muss sich wohl erst noch herumsprechen, dass es endlich wieder Live-Musik gibt.

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