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Butzbacher leistet Hilfe in Mosambik

BUTZBACH. Rico Merker aus Butzbach ist mit einem Helferteam der Johanniter in Mosambik im Einsatz. Foto: feuerstein

EINSATZ – Rico Merker mit den Johannitern im Wirbelsturm-Gebiet im Einsatz / Medizinische Soforthilfe

BUTZBACH (pm). Ein Helferteam der Johanniter brach am Dienstag von Frankfurt aus nach Mosambik auf, um in der vom Wirbelsturm Idai betroffenen Region medizinische Nothilfe zu leisten. Dem 16-köpfigen Team, das sich ausschließlich aus ehrenamtlichen Helfern der Johanniter-Auslandshilfe zusammensetzt, gehören Ärzte, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten und Logistiker an sowie ein Experte für psychosoziale Betreuung. 

Zwei der Helfer sind Rico Merker und Patrick Rudolph, die sich am gestrigen Abend auf den Weg ins Katastrophengebiet in Mosambik machten.

Merker ist bereits seit 2007 ehrenamtlicher Soforthelfer der Johanniter. Der 54-Jährige aus Butzbach unterstützt das Team als Logistiker und im Bereich Security. Er war bereits 2010 in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben im Einsatz. Im Hauptberuf ist er beim Polizeipräsidium Mittelhessen beschäftigt und leitet ferner im Regionalverband Mittelhessen die Rettungshundestaffel Hessen-Mitte. 

Rudolph, ist seit 2016 ehrenamtlicher Soforthelfer der Johanniter. Der 38-Jährige aus Puderbach im Westerwald unterstützt das Team als Teamleader. Er ist hauptberuflich im Gesundheitssektor der Entwicklungszusammenarbeit tätig und hat jahrelange Erfahrung in Südostafrika gesammelt. 

Foto: feuerstein

Nach ihrer Ankunft in der Hafenstadt Beira, einer der am schwersten von dem Wirbelsturm betroffenen Städte in Mosambik, wird das Team an den von den lokalen Behörden bestimmten Einsatzort weiterreisen, um seine Arbeit aufzunehmen. Die Helfer werden 14 Tage vor Ort sein und werden dann von einem zweiten Team abgelöst. Die Johanniter hatten ihr Helferteam bereits kurz nach der Katastrophe einsatzbereit gemeldet, nun ist die offizielle Anforderung der zuständigen Behörden erfolgt. 

Die Johanniter schicken in den kommenden Tagen außerdem überlebenswichtige Hilfsgüter im Gesamtumfang von zehn Tonnen in das Katastrophengebiet. Ein medizinisches Nothilfe-Kit stellt die basismedizinische Versorgung von bis zu 10 000 Patienten über drei Monate sicher. Darüber hinaus werden Medikamente zur Behandlung von Malaria und Cholera geliefert sowie 22 mobile Wasseraufbereitungsanlagen zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung.

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