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Butzbacher Museum zum Anfassen

BUTZBACH. Viel Interesse fand am Samstag das Museumsfest, Museumsleiterin Dr. Maya Großmann, die auch lizenzierte Fitnesstrainerin ist, gab eine Einführung in Yoga. Text + Fotos: win

Neue Museumsleiterin Dr. Maya Großmann lud erstmals zum Museumsfest für die ganze Familie ein

BUTZBACH (win). Am Samstag hatte das Museum Butzbach seine Pforten zu einem Museumsfest geöffnet und lud bei freiem Eintritt die Besucher zum Staunen, Entdecken und Ausprobieren ein. Die neue sleiterin, Dr. Maya Großmann, hatte sich mit ihrem Team ein interessantes, vielfältiges und buntes Programm für Groß und Klein ausgedacht. 

Yoga für Anfänger und Fortgeschrittene, Bogenschießen im Museumsgarten, Jutetaschen Basteln für Kinder und Führungen durch die Miniaturschuhsammlung sowie durch Trachtenabteilung – es war für alle etwas dabei. Und wer einfach nur durchs Museum schlendern wollte, konnte im oberen Stockwerk die Skulpturen des Gambacher Künstlers Wolfgang Meckel bestaunen.

„Ich möchte ein Museum zum Anfassen“, ein Ort, an dem sich jeder ungezwungen bewegt und gerne aufhält“, so Großmann. Im Juni vergangenen Jahres hat die Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin die Nachfolge von Dr. Dieter Wolf angetreten und – trotz Coronabeschränkungen – seitdem einiges in Bewegung gebracht. Sie geht bewusst neue Wege und entspricht damit voll und ganz den Vorstellungen des Magistrats, der sich eine Weiterentwicklung des Museums als Ort kultureller Begegnung wünscht.

Erlebnismuseum Butzbach 

Unter fachkundiger Anleitung der Museumsleiterin, die auch lizensierte Fitnesstrainerin ist, gab es beim Museumsfest Yoga für Anfänger und ältere Menschen sowie für Fortgeschrittene. Währenddessen bastelten im Raum nebenan zahlreiche Kinder – mithilfe von Melanie Krings-Dorn und Ulrike von Vormann – Jutebeutel für den Muttertag und andere Anlässe. Draußen im Museumsgarten weihte Dirk Schlösser Kinder und Erwachsene in die Kunst des Bogenschießens ein. Dr. Großmann führte die Freunde historischen Schuhwerks durch die Miniaturschuhsammlung von Richard Fenchel, während Kunsthistorikerin Christine Borchers-Fanslau den Besuchern der Trachtenabteilung „Farbe in der Mode damals und heute“ veranschaulichte.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Das Erdfreund-Kaffee bot leckeren Kuchen und Snacks an. Von herzhafter Tarte über Obstkuchen bis hin zur Sahnetorte blieben keine Wünsche offen. Für den musikalischen Rahmen sorgte „Manu Skript“. Hinter dem Künstlernamen verbirgt sich der Butzbacher Singer/Songwriter Manuel David Burklin.

Viele Veranstaltungen haben in der Vergangenheit im Museum stattgefunden. Und so soll es auch wieder werden. Dennoch müssen, nicht nur seit Corona, neue, ungewöhnliche Wege beschritten werden, um das Museum erlebbarer zu machen und als Ort kultureller Begegnungen offen zu halten. Besucher Frank von der Heyde brachte es mit einem Zitat des Schriftstellers Otto Heuschele auf den Punkt: „Habe den Mut unzeitgemäß zu sein, denn das Zeitgemäße ist schon das Vergehende.“

Melanie Krings-Dorn und Ulrike von Vormann bastelten mit den Kindern Jutebeutel für den Muttertag.

BUTZBACH. Im Museumsgarten führte Dirk Schlösser Kinder und Erwachsene in die Kunst des Bogenschießens ein.

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Butzbacher Singer/Songwriter Manuel David Burklin.

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