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Butzbacher nimmt mit, was geht

Musik Yannick di Mari präsentiert neues Album mit Upright Trio / Für Rock- und Pop-Preise nominiert

BUTZBACH (win). Es hat sich viel bewegt, seit Yannick di Mari im vergangenen Jahr beim Hessischen und beim Deutschen Rock-und-Pop-Preis erfolgreich war. Danach folgten für den Musiker viele Auftritte, allein im Jahr 2017 waren es um die 50. Und die Zeit war reif für ein neues Album. Der Butzbacher Singer/Songwriter präsentiert nun am Freitag, 27. Oktober, im Theater Altes Hallenbad in Friedberg sein neues Werk „Nimm mit, was geht!“, das er zusammen mit dem Upright Trio vorstellen wird. Im Vorprogramm spielen Flonske und Frank Albersmann; somit wird das ein Abend des Rock, Pop, Folk und Reggae. 14 Songs umfasst das neue Album, davon acht im Arrangement mit Band – darunter Rock- sowie Pop- und Reggae-Songs – und sechs im Acoustic-Setting. Einer der Acoustic-Songs ist „Denial“, mit dem Di Mari 2016 den Deutschen Rock-und-Pop-Preis in der Kategorie „Bester Singer/Songwriter“ gewonnen hat. Die anderen 13 Songs haben deutsche Texte, darunter auch Titel wie „Augen auf“ und „Hier & Jetzt“, die Di Mari zum zweiten Platz beim Hessischen Rock-und-Pop-Preis 2016 verhalfen.

Das Release-Konzert mit voller Bandbesetzung ist Di Maris persönliches Jahreshighlight in der Wetterau. Danach richtet sich seine volle Konzentration auf den Rock-und-Pop-Preis. Denn für diesen ist er wieder nominiert. Er wird am 19. November in der Neuen Stadthalle Langen ausgetragen. Gemeinsam mit dem Upright Trio startet er in zwei Kategorien: Singer/Songwriter und Pop. Am 9. Dezember findet in der Siegerland-Halle in Siegen der Deutsche Rock-und-Pop-Preis statt. Auch dort wird er wieder mit dem Upright Trio antreten.

Die Grundidee für sein neuestes Werk war, dieses Mal ein komplett deutschsprachiges Album zu machen, zumal viele Fans danach gefragt hatten. Diesen Unterstützern und einer erneuten Crowdfunding-Kampagne ist es zu verdanken, dass die zweite CD realisiert werden konnte. Die persönliche Entwicklung spiegelt sich in seinen Songs wider. Es sei immer noch am besten, über das zu schreiben und singen, was man selbst erlebt hat, sagt Di Mari. Einige alte Songs, die er bereits mit 16 Jahren schrieb, wurden überarbeitet und neu aufgenommen. Sie waren zum Teil sehr melancholisch, sagt der Künstler. Heute fühle er sich freier und ungezwungener, weshalb er die Songs noch einmal umgeschrieben hat. Sein neues Album mit Schlagzeug, E-Gitarre und Bass ist insgesamt rockiger geworden.Di Mari ist ein bodenständiger Typ, eher zurückhaltend und kein bisschen abgehoben. Autobiografisch und authentisch zu bleiben, ist Di Mari sehr wichtig. „Wenn Leute mir sagen, dass ihnen meine Musik gefällt, dann macht mich das verlegen, aber natürlich freut es mich total“, gibt er ohne Umschweife zu. Neben seiner Musik ist es genau das, was die Fans an ihm mögen. Sein größter Fan und „Manager“ ist übrigens Papa Mark.

Was kommt als nächstes für Di Mari? „Vielleicht ein überregionales Konzert oder eine Tour durch Hessen“, überlegt er laut. So viel ist sicher: Seine Fans werden noch viel von ihm hören.

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