Butzbacher Schwibbogenhäuser einst und jetzt

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Butzbacher Schwibbogenhäuser einst und jetzt

Vortrag von Sabine Schleicher im Frauenkreis

Butzbach (Eb). Die Mittwochsrunde der Markusgemeinde lädt morgen um 15.00 Uhr in den Gemeindesaal Schillerstraße zu einem Vortrag ein, Gäste sind herzlich willkommen. Sabine Schleicher, Architektin und Bauleiterin der Schwibbogenhäuser, spricht in einem Lichtbildervortrag über die Geschichte und heutige Nutzung dieser kleinen Häuser in der Stadtmauer.

In den Verankerungen der im 14. Jahrhundert erbauten Stadtmauer entstanden zunächst Schuppen und Werkstätten und zunehmend später auch Wohnungen – denn der Wohnraum war knapp in der Stadt. In den Zwischenräumen der Stadtmauer entstanden 178 solcher Schwibbogenhäuschen, die heute nur noch in der Mauerstraße zu sehen sind. Bis in die 1960er Jahre standen auch in der Krachbaumgasse bis hin zum sogenannten Hexenplatz noch ältere bewohnte Häuser mit kleinen Ställen und Schuppen, die als „aalt Gelärr“ bezeichnet und abgerissen wurden. Heute würden sie vielleicht unter Denkmalschutz stehen, wären renoviert und so ein Blickpunkt für die Besucher der Stadt.

Durch den Hessentag vor 10 Jahren und die jüngst ausgestrahlten Sendungen im HR-Fernsehen fragen viele Touristen bei Führungen „Wo sind denn hier die Schwibbogenhäuser?“ Gern gehen dann die Gästeführer mit ihnen zur Gasse „Hinter der Mauer“ – den drei hübsch renovierten Häuschen.

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