CDU gewinnt Kreistagswahl und baut Vorsprung vor SPD und Grünen aus

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CDU gewinnt Kreistagswahl und baut Vorsprung vor SPD und Grünen aus

Rechnerisch könnte Wetterauer große Koalition weitergehen / Umweltpartei legt um zehn Prozentpunkte zu

WETTERAUKREIS (thg). Im Wetterauer Kreistag könnte die große Koalition aus CDU und SPD weitermachen. Dies gäbe das Wahlergebnis her. Mit 32,8 Prozent der CDU und 20,7 Prozent der SPD ergäben sich 27 Unions- und 17 sozialdemokratische Mandate. Das wäre mit 44 die Mehrheit im neuen Wetterauer Kreistag, der 81 Sitze umfasst. 

Lange mussten die Parteienvertreter auf das Ergebnis warten. Der letzte ausgezählte Wahlbezirk war in Friedberg, gestern gegen 15.40 Uhr kam das Ergebnis und bestätigte, was sich in den Stunden davor schon abgezeichnet hatte: Die CDU ist Wahlsieger vor der SPD und den Grünen. Die Union gewinnt zwei Sitze hinzu, die Grünen acht, denn sie erreichten 19 Prozent und erhalten 15 Sitze. Gleich sechs Mandate weniger als im vorherigen Kreistag entfielen auf die Sozialdemokraten. 

Mit 8,5 Prozent der Stimmen folgt die FWG/UWG, die sich um einen auf sieben Sitze steigert. Nicht mehr zehn, sondern nur noch sechs Kreistagsabgeordnete stellt die AfD, die 6,9 Prozent der Stimmen erzielte. Die Linke bleibt stabil bei drei Sitzen mit 3,7 Prozent. Ein Sitz geht an die NPD, die damit die Zahl der Mandate halbierte, weil ihr Stimmenanteil unter einem Prozent lag. Wegen noch geringerer Zustimmung bleiben diesmal die Piraten außen vor, für „Die Partei“ misslang der Versuch, erstmals in den Wetterauer Kreistag einzuziehen. 

Auszug Liste der Gewählten

CDU: Jan Weckler, Sebastian Wysocki, Armin Häuser, Michael Hahn, Barbara Heinz, Patrick Appel, Rebecca Menzel, Alexander Kartmann, Guido Rahn, Adelheid Spruck, Fabian Orth, Klaus Dietz, Timo Tichai, Bernd Wagner, Beatrice Schenk-Motzko, Ingrid Lenz, Dirk Thilo Vogel, Daniela Vogler, Karl Peter Schäfer, Adrian Roskoni, Markus Breidenbach, Christel Schmidt, Annette Wetekam, Sabine Lipp, Oliver von Massow, Manfred Jordis, Bettina Mühl; nähme Landrat Weckler das Mandat nicht an, wäre Michael Schneller Nachrücker. 

Grüne: Myriam Gellner, Michael Rückl, Isabella McNicol, Oliver Seuss, Michaela Colletti, Thomas Zebunke, Isil Yönter, Gerhard Salz, Bettina Dascher, Felix Kratz, Christa Degkwitz, Sascha Nuhn, Dorothea Warns-Ventulett, Marcus Stadler, Sylvia Klein.

SPD: Stephanie Becker-Bösch, Rouven Kötter, Lisa Gnadl, Lukas Dittrich, Christine Jäger, Manfred Scheid-Varisco, Natalie Pawlik, Rudolf Haas, Lena Herget-Umsonst, Emre Türkmen, Cäcilia Reichert-Dietzel, Dieter Richter, Marion Götz, Reimund Becker, Franziska Linhart, Gerhard Weber, Simone Geist; Manfred Thrun könnte nachrücken, falls Erste Kreisbeigeordnete Becker-Bösch das Mandat nicht annimmt.

AfD: Michael Kuger, Wilfried Repp, Christian Rohde, Norbert Schmidt, Robert Wasiliew, Cornelia Marel.

FDP: Peter Heidt, Jörg-Uwe Hahn, Wolfgang Patzak, Regine Feyl, Julia Raab.

Linke: Gabi Faulhaber, Malin Potengowski, Anja ElFechtali.

FWG/UWG: Erich Spamer, Laura Macho, Ronald Berg, Markus Bäckel, Herbert Weber, Ulrich Majunke, Thorsten Schwellnus.

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