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CDU vorn vor SPD, FWG wieder Dritte

Sozialdemokraten verlieren deutlich / Freie Wähler verzeichnen klare Steigerung / Union gibt leicht ab 

MÜNZENBERG (thg). Erst war ganz lange nichts, dann war gewissermaßen auf einen Schlag alles da. Die Stadt Münzenberg hatte wegen technischer Schwierigkeiten gestern und vorgestern lange keine Ergebnisse in die Software „Votemanager“ hochladen können. Offenbar stand die Stadt damit aber nicht allein da, wie Hauptamtsleiter Manfred Müller berichtete. Auch andere Kommunen hätten derartige Probleme gehabt. 

Was die Zahlen dann für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung anzeigten, widerlegte den Trend. Denn die FWG, die am Sonntagabend noch vor SPD und CDU lag, ist nun wieder dritte Kraft im Parlament. Die Mittelposition nimmt die SPD ein, die CDU zog an ihren Konkurrenten vorbei. 

In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass die Union mit 37 Prozent Stimmenanteil – zwei Punkte weniger als vor fünf Jahren – die größte Zustimmung erfuhr. In Parlamentssitzen ausgedrückt bedeutet dies aber keinen Vorteil. Sie verfügt ebenso über acht Mandate wie die SPD, die mit 34,7 Prozent der Wählerstimmen im Rücken arbeiten wird. Das sind rund elf Prozentpunkte weniger als nach der Wahl 2016. Über einen Sitz weniger als die Konkurrenz und damit sieben, verfügt die FWG-Fraktion in der neuen Stadtverordnetenversammlung. Sie hat aber den größten Zuwachs von 17,6 Prozent vor fünf Jahren auf nun 28,3 Prozent.

Einen erneut vergleichsweise hohen Wert gibt es bei der Wahlbeteiligung zu vermelden. 61,8 Prozent der Berechtigten gaben ihre Stimme ab. 1847 Stimmzettel kamen per Briefwahl zurück zur Stadtverwaltung, insgesamt hatten 2965 Wähler abgestimmt. 

Gewählte Kandidaten

CDU: Alexander Heise, Hans Jürgen Zeiß, Stefan Kaiser, Stefan Grieb, Tim Werner, Lothar Düringer, Dirk Eiser, Heinz Reuhl.

SPD: Gabriele Sickel, Matthias Müller, Manfred Tschertner, Andrea Trivilino, Peter Hüttl, Klaus Hoerschelmann, Carsten Bolz, Rudolf Haas.

FWG: Cornelia Scheurich, Ronald Berg, Richard Hoppe, Armin Schaback, Vera Reisinger, Armin Debus, Birgit Wagner-Glaub.

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