Cleeberger Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser einstimmig wiedergewählt

CDU, SPD und FDP kooperieren
17. April 2021
Gedenk- und Mahntafeln erinnern in Langgöns an 75 Jahre Vertreibung
19. April 2021

Cleeberger Ortsvorsteherin Heidi Tonhäuser einstimmig wiedergewählt

CLEEBERG. Heidi Tonhäuser wurde als Cleeberger Ortsvorsteherin einstimmig wiedergewählt. Foto: SPD Langgöns 

CLEEBERG (ikr). „Es gibt ein Gefühl von Sicherheit und Freude, wenn man weiß, dass es auch in der neuen Legislaturperiode im Cleeberger Ortsbeirat mit der gleichen Geschlossenheit weitergeht.“ Dies sagte Heidi Tonhäuser (SPD), die alte und neue Ortsvorsteherin von Cleeberg. Sie wurde in der konstituierenden Sitzung des Gremiums von den Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. Dies traf auch für die anderen Positionen zu: Stellvertretender Ortsvorsteher ist Jörg Schmidt (FWG), Schriftführer ist Nils Klingelhöfer, sein Stellvertreter ist Julian Watz (beide CDU).

„Ich hatte mich schon nach der Wahl über die Wertschätzung und das Vertrauen, das die Bürger meiner Person mit diesem außerordentlich guten Wahlergebnis entgegengebracht haben, sehr gefreut“, betonte Heidi Tonhäuser. Die SPD stellt im Ortsbeirat mit knapp 44 Prozent der Stimmen die größte Fraktion, vor der CDU mit knapp 38 Prozent und der FWG mit etwas über 19 Prozent. So in ihrer ehrenamtlichen Arbeit bestätigt, startete die Ortsvorsteherin mit Engagement auch gleich schwungvoll in ihre neue Amtszeit. 

„Gerade in Cleeberg gibt es jetzt eine Menge zu tun. IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) und SILEK (Integriertes Entwicklungskonzept mit räumlichem und thematischem Schwerpunkt,) beides sind Instrumente zur Entwicklung ländlicher Gemeinden unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung, bieten gute Chancen, unseren Ortsteil nach vorne zu bringen. Das wollen wir nutzen“, unterstrich Tonhäuser. „Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Bürger aktiv in den entsprechenden Arbeitsgruppen beteiligen“, appellierte sie. Aber auch im Alltagsgeschäft wolle der Ortsbeirat immer ein verlässlicher Ansprechpartner sein und ein offenes Ohr haben für neue Ideen, aber auch für die Sorgen und Nöte der Bürger. „Erfreulich ist, dass in dieser Legislaturperiode mit Thomas Heep und Julian Watz zwei sehr junge Mitglieder mit am Start sind. Damit ist das Gremium von der Altersstruktur her gut durchmischt“, unterstrich die Cleebergerin.

In seiner Sitzung befasste sich das Gremium außerdem mit weiteren Themen. Ein Espaer Bürger hat vorgeschlagen, dass auf den stark abgeholzten Waldflächen zwischen Cleeberg und Espa ein Gedenkwald errichtet werden soll. Die benötigten Setzlinge sollen von Angehörigen von Corona-Opfern in Hessen oder gar in der Bundesrepublik gespendet und evtl. mit einem Namen versehen werden. Der Ortbeirat möchte dieses Thema in seiner nächsten Sitzung erneut aufgreifen und zuvor nähere Informationen von der Verwaltung und dem Forstamt einholen. 

Der Ortsbeirat möchte in seiner nächsten Sitzung das Thema „Natur und Wald“ fokussieren. Hierfür soll Förster Krämer als Sachverständiger eingeladen werden. Behandelt werden sollen die Themen Waldwege, Gewässerschutz, Wasserrückhaltung, Gedenkwald und Tourismus im Wald. 

Der Ortsbeirat beschloss, dass wie in den Vorjahren wieder Blumenkästen an exponierten Stellen, darunter Feuerwehrgerätehaus, Köppel, Kirchplatz, Geländer Obere Pforte bis Burgeingang und Friedhofsmauer, aufgestellt werden. Hierfür werden Blumenpaten gesucht, die sich bereiterklären, den Sommer über die Pflege zu übernehmen. Mitglieder des Ortsbeirates werden die Kästen nach den Eisheiligen aufstellen und im Herbst wieder abräumen. 

Der Konzessionsvertrag für die derzeitige Flüssiggasversorgung im Wohngebiet „Alte Mark“ läuft im kommenden Jahr aus. Aus diesem Grund schlägt der Ortsbeirat vor, dass die Gemeinde den Kontakt mit den Bewohnern aufnimmt und beispielsweise mit einer Fragebogenaktion abfragt, wie sich die Einwohner die künftige Energieversorgung in diesem Bereich vorstellen. Unter Mitwirkung der Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Susanne Müller, sollen mögliche Alternativen aufgezeigt und das weitere Vorgehen festgelegt werden.

Es können keine Kommentare abgegeben werden.