„Concordia“-Schauspieler luden zu einem Krimi-Dinner ein

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„Concordia“-Schauspieler luden zu einem Krimi-Dinner ein

ROCKENBERG. Viel Anklang fand die Einladung der Laienspielgruppe des Gesangvereins „Concordia“ zu einem Krimi-Dinner im „Roten Haus“.

ROCKENBERG (la). Unter dem Motto „Leichenschmaus im Roten Haus“ lud die Laienspielgruppe des Gesangvereins Concordia Rockenberg zum Krimidinner in die Gaststätte „Rotes Haus“ in Rockenberg ein, und wagte sich damit auf ein völlig neues Gebiet. 

An vier Abenden konnten die Besucher die spannende Geschichte um den verstorbenen Don Luigi, seinen treuen Buttler Silvester und seine drei, in inniger Feindschaft verbundenen Töchter Maria, Sofia und Gulia erleben. Die Darsteller stellten die verschiedenen Charaktere absolut glaubhaft dar.  

Angefangen mit Harald Weber, der in der Rolle des stocksteifen Buttlers Silvester, der sich zur Überraschung aller dann zum als nicht verstorbener Don Luigi entpuppte, überzeugte. Anne Krämer als alles besserwissende und eiskalt kalkulierende Älteste der drei Schwestern, Birgit Langsdorf als leicht dümmlich erscheinendes und doch mit allen Wassern gewaschenes „Sandwich-Kind“ und Claudia Dahl als noch immer etwas naive jüngste Tochter, lebten ihre Rollen aus und waren passend besetzt.  

Das Publikum, das auch immer wieder von den Darstellern mit einbezogen wurde, hatte viel Freude am Mitfinden der drei Beweise und war aufmerksam dabei. Das Ende der Geschichte, das wirkliche Ableben des Don Luigi, überraschte die Besucher. 

Ein Krimidinner besteht aber auch, wie der Name schon sagt, aus dem Essen. Das Team vom „Roten Haus“ zauberte ein hervorragendes 4-Gänge-Menü. Bei gutem Essen, guten Getränken, einer spannenden und lustigen Geschichte, verbrachten die Gäste einen kurzweiligen Abend. „Wann macht ihr das mal wieder?“ war die häufige gestellte Frage an allen Abenden. Das wird man sehen. 

Am letzten Abend bedankte sich Bayram Kilinc vom Roten Haus bei den Darstellern, der Regisseurin Alex Leu sowie der Souffleuse Susanne Neubauer mit einem Blumenstrauß, die Herren, mit dabei Christoph Kupfers verantwortlich für Ton und Licht, bekamen Wein. Eine großartige Überraschung für die Akteure. 

Im nächsten Jahr, im März, lädt die Laienspielgruppe wieder nach Oppershofen ins Bürgerhaus zu vier Aufführung ein. Man darf gespannt sein.

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