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Corona-Leugner, Querdenker und Verschwörungstheoretiker

Veranstaltung des Diakonischen Werks Wetterau klärt über teils antisemitische Hintergründe auf

WETTERAUKREIS (pi). Im Dezember hatte das Diakonische Werk Wetterau (DWW) zu einer Online-Veranstaltung eingeladen zum Thema „Corona-Leugner, Querdenker und Verschwörungstheoretiker – welche unterschiedliche Gefahr geht von ihnen aus?“ Ziel und Inhalt der Veranstaltung war es, Fronten nicht zu verhärten und gleichzeitig Gefahren nicht zu verharmlosen. 

Annika Rabe vom DWW (Nidda lebt Demokratie) und ein Referent der Bildungsstiftung Anne Frank trafen digital 24 Teilnehmer. Sie informierten über verschiedene Verschwörungstheorien, die von der Wissenschaft als größtenteils antisemitisch beschrieben werden. Wichtig war dabei, den Unterschied zwischen Vertretern solcher Theorien und jenen Bürgern aufzuzeigen, die legitim gegen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung demonstrieren. 

Rabe erklärte die Motivation: „Die Herausforderungen während der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig christliche Werte in einer Gesellschaft weiterhin sind. Gerade in Zeiten, in denen wir persönlich zurückstecken um die Gemeinschaft zu schützen, bekommt die Nächstenliebe eine aktuelle Bedeutung. In der Corona-Pandemie ziehen sich allerdings auch diskriminierende und menschenverachtende Theorien durch die Gesellschaft. Das Diakonische Werk Wetterau will dazu beitragen, dass kritische Meinungen in diesen Zeiten nicht pauschalisiert werden, sondern differenziert betrachtet werden.“  

Eckhard Sandrock, Leiter des DWW, bekräftigt: „Es entspricht unseren christlichen Werten, auf menschenverachtendes Verhalten aufmerksam zu machen, in diesem Falle auf die Verbreitung kruder Verschwörungstheorien auf den sogenannten Querdenker-Demonstrationen. Genau dies haben wir mit unserer Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Bildungsstätte Anne Frank getan und möchten damit ganz klar ein Zeichen gegen menschenverachtende Handlungen und Äußerungen setzen.“

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