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Corona-Tipps für Reiserückkehrer

BUTZBACH (dpa). Einreiseregeln mit Verfallsdatum, Nachweise über Gesundheitszustand und Impfstatus: Die Rückreise nach Deutschland ist in der Pandemie komplizierter geworden. Damit Reisende wegen verpasster Flüge oder ungültiger Tests nicht unerwartet auf Kosten sitzen bleiben, sollten sie einige Punkte beachten.

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt keine Staaten oder Regionen mehr als Virusvariantengebiet. Für alle Reisende ab sechs Jahren, die aus einem Hochrisikogebiet zurückkehren, gilt: Ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis muss dem Beförderungsunternehmen vor der Reise vorgelegt werden. 70 Länder werden vom RKI ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete eingestuft.

Familien mit ungeimpften Kindern ab sechs Jahren sowie ungeimpfte Erwachsene sollten sich vor der Rückkehr rechtzeitig um einen Antigen-Schnelltest kümmern. Als Nachweis kann auch ein PCR-Test dienen, der meist schwieriger zu organisieren ist. Manchmal ist der aber vorgeschrieben. Sabine Blank, Juristin beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland (EVZ), rät daher, alle individuellen Bedingungen vor der Reise sorgfältig zu prüfen. Die Einreisebestimmungen seien von denen der Beförderer zu unterscheiden. Einige Airlines würden vor dem Boarding einen PCR-Test verlangen. Die Lufthansa zählt nicht dazu.

Handelt es sich um eine Pauschalreise, hilft die Reiseleitung, Testmöglichkeiten am Urlaubsort zu finden, teilt der Deutsche Reiseverband (DRV) mit. Je nach Reiseland muss laut EVZ mit Kosten zwischen 25 und 100 Euro für einen Corona-Test gerechnet werden. „Die Spanne reicht von kostenlos, wie etwa in Dänemark, bis 193 Euro in der Schweiz.“ Blank weist darauf hin, dass die Verantwortung für alle notwendigen Nachweise und Dokumente beim Fluggast liegt. Liegen diese nicht vor, darf von den Airlines nicht befördert werden“, heißt es beim Branchenverband BDL. Um nicht auf Kosten sitzen zu bleiben, rät Blank, flexibel stornierbare Optionen zu buchen. „Das gilt sowohl für den Flug als auch für Hotels und Aktivitäten vor Ort.“

Und eine weitere Sache sollten Reiserückkehrer fristgerecht beachten: die Digitale Einreiseanmeldung (DEA), die ausgefüllt werden muss, wenn man aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland einreist.

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