Die Band LaBrass Banda als Highlight

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Die Band LaBrass Banda als Highlight

Kultursommer in Mittelhessen bietet Kultur jenseits der Ballungsräume

Gießen (epd). Klosterkirche, Jugendherberge, Gewölbekeller, Schlosshof, Burgruine oder Heuboden: Rund 200 Veranstaltungen an 85 oft ungewöhnlichen Orten hat der Kultursommer Mittelhessen in diesem Jahr zu bieten. „Wir haben ein besonderes Programm zusammengestellt, wir haben tolle Sachen dabei“, sagte der Geschäftsführer Frank Dauer in Gießen. Die Veranstaltungsreihe, die Kultur jenseits der Ballungsräume bieten möchte, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.

Ein Highlight: die Band LaBrassBanda, die bayerische Volksmusik mit Ska, Techno und Reggae mixt und zu der 2.000 Fans in einem Bierzelt in Wetzlar erwartet werden. Im Marburger Schlosspark entsteht ein Labyrinth aus 3.000 Kerzen mit Stationen, an denen das französische Theater Anu „poesievolle Theateraufführungen“ zeigt. Eröffnet wird der Kultursommer am 10. Juni im Innenhof des Biedenkopfer Schlosses von der Gruppe „Federspiel“, einer Blaskapelle „mit internationalen Einflüssen“. Zwei Märchen des verstorbenen Karikaturisten F. K. Waechter werden in Lautertal-Eichenrod gezeigt, initiiert von seiner Frau, wie Dauer berichtete.

Der Kultursommer, der am 17. September endet, steht unter dem Motto „AufdenBergundindieAuen“. Eingebunden ist auch die Reihe „Kunst in Kirchen in der Wetterau“ mit Raum-, Klang- und Videoinstallationen in sechs Kirchen. Zum elften Mal gibt es einen Jungen Kultursommer mit Puppentheater, Workshops, Kinderliedern oder einer „Traumsommernacht“ auf der Burg Staufenberg.

 Im vergangenen Jahr besuchten 28.000 Menschen den Kultursommer, man habe auch schon mal 35.000 gehabt, sagte Dauer. „Die Besucherzahlen schwanken, abhängig von den Veranstaltungen.“ Die Zahl sei „auch nicht das, auf das wir Augenmerk legen“. Hinter dem Kultursommer stecke die Idee, für Kulturveranstaltungen nicht nach Frankfurt oder Gießen fahren zu müssen, ergänzte die Vorsitzende Sybille Atzbach. Dem Kultursommer, der unter anderem vom Land und von der Sparkassen-Kulturstiftung unterstützt wird, steht in diesem Jahr ein Etat von etwa 250.000 Euro zur Verfügung.

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