Die Bedeutung der Butzbacher Märkte

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Die Bedeutung der Butzbacher Märkte

BUTZBACH. Eine Marktattraktion war Anfang des 20. Jahrhunderts die Riesendame auf den Butzbacher Märkten, die hier auf einer Postkarte zu sehen ist. 

Sie sind am Freitag Thema einer Stadtführung mit Ilse Hellmann-Rupp

BUTZBACH (pi). Die Stadt Butzbach bietet am Freitag, 3. September, um 18.00 Uhr erneut eine Abendführung an. Thema ist „Die Bedeutung der Märkte für Butzbach und Umgebung, früher und heute“. Die Zeitreise mit Gästeführerin Ilse Hellmann-Rupp beginnt am Brunnen auf dem Butzbacher Marktplatz.                 

Butzbach hat eine jahrhundertelange Tradition als Marktstadt und ist dadurch bis heute Besuchermagnet für die gesamte Region.  Der Fasel- und der Katharinenmarkt können in Butzbach über Jahrhunderte zurückverfolgt werden. Der Faselmarkt wird am Beginn des Frühlings, der Katharinenmarkt zum Herbstende abgehalten.

BUTZBACH. Das Foto ist am Faselmarkt 1949 entstanden und zeigt den Umzug des zu prämiierenden Viehs mit Blick auf den Marktplatz.

Wenn im Oktober hoffentlich der Butzbacher Katharinenmarkt gefeiert werden kann, ist das viel mehr als nur ein Volksfest. Aber wie war es „damals“? Die regelmäßig stattfindenden Märkte waren Treffpunkt für Kaufleute und Bewohner aus der Umgebung, um ihre Ware und Ernte anzubieten, sich selbst mit Vorräten einzudecken oder einfach neuesten Klatsch zu hören und zu verbreiten. Fast alle sozialen Schichten waren vertreten und feilschten um die Waren und tätigten Geschäfte. Wer kam außer den Kaufleuten und Krämern noch in die Stadt, was konnte man erwerben, was erleben? Welche rechtlichen Regelungen gab es? Diese Fragen sollen auf dem Rundgang beantwortet werden.

Interessierte Teilnehmer können sich nachmittags telefonisch unter 06033/995-258 anmelden. Für einen Stadtrundgang sind jeweils zehn Personen zugelassen, plus Genesene und vollständig Geimpfte mit gültigem Nachweis. Für alle Teilnehmer gelten die AHA-Regeln. Die Teilnehmer werden gebeten, den Unkostenbeitrag von 4 Euro für Erwachsene und von 2 Euro für Kinder über zehn Jahre, Jugendliche und Studenten passend bereit zu halten. 

 

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