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Die Bodenroder Bevölkerung zeichnet sich durch besonderes Engagement aus

Das 40-jährige Bestehen des Vereinsheims wurde tüchtig gefeiert

BODENROD (mr). Ob es nun Glück oder Pech war, dass am Wochenende das Wetter sich nicht unbedingt von seiner sommerlichsten Seite gezeigt hat, war und ist für die Bodenroder Dorfgemeinschaft zweitrangig. Denn gefeiert wird bei jedem Wetter und so waren auch die Feierlichkeiten anlässlich des 1978 erstellten Vereinsheims am Sportplatz Bodenrod auf Einladung des Bürgervereins sehr gut besucht. 

In seiner Eröffnungsansprache  ging der 2. Vorsitzende des Bürgervereins Jürgen Hofmann kurz auf die Geschichte des Gebäudes ein. Eigentlich sei das Vereinsheim laut Bauantrag eine Schutzhütte, doch mit dem Standort am Sportplatz entwickelte sich die „Schutzhütte“ sehr schnell zu einem Vereinsheim mit Toiletten und Duschen. Fortlaufend seien Unterhaltungsarbeiten von dem 1974 gegründeten Bürgerverein durchgeführt worden, die letzten Maßnahmen umfassten die Pergola, die Dachsanierung sowie den Wiederaufbau der Stützmauer. Offen sei noch die Verlegung der Platten am Zugang zum Vereinsheim, aber auch dies werde man gemeinsam schaffen. 

Der erste Vorsitzende des Bürgervereins Rolf-Jürgen Deiß verwies in seiner Begrüßung auf seine Vorgänger: Angelika Barke, Edwin Jung, Wolfgang Wilkun und nicht zuletzt Kurt Wissig, die während der 40 Jahre an dem Projekt „Vereinsheim“ immer mitgearbeitet hätten. Unter den Gästen begrüßte Deiss Bürgermeister Michael Merle, Stadtrat Dieter Söhngen, die Stadtverordnete Ursula Golf und EVB-Geschäftsführer Michael Weiss sowie die Vertreterin des Ortsbeirats Susanne Zorn und Vereinsringvorsitzenden Robert Werner. 

Aus den Händen eines Mitarbeiters der Firma KST Bau und dem Dachdeckerunternehmer Reiner Dämon erhielt der Bürgerverein jeweils eine Spende von 500 Euro. 

Bürgermeister Merle betonte in seiner Grußadresse, dass man das Gefühl habe, „ je entfernter ein Ortsteil von der Kernstadt sei, um so geselliger und um so intensiver sei die Dorfgemeinschaft“. Bodenrod zeichne sich durch Selbständigkeit und Zusammenhalt aus, Eigenschaften, die man nicht in Euro oder D-Mark aufwiegen könne. Mit einem kleinen Geschenk bedankten sich Merle und Stadtrat Söhngen im Namen des Magistrats für das seitherige Engagement des Bürgervereins. 

Ortsvorsteherin Susanne Zorn dankte dem Verein und insbesondere den beiden Vorsitzenden Deiß und Hofmann sowie deren Ehefrauen für ihr Engagement. Die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Bodenrod hob sie dabei besonders hervor. „Freundschaften sind rum um das Vereinsheim entstanden, die auch für mich besonders wertvoll sind“, rief Zorn in die Zuhörermenge – es waren bereits am frühen Abend über 120 Gäste zum Vereinsheim gekommen.  

Robert Werner, Vereinsringvorsitzender, sprach mit Stolz von dem Bürgerverein als Mitglied im Vereinsring. „Ein gemeinsames Füreinander ist für den Verein wichtig und richtig und wenn jeder Verein wie ihr das Geschaffene erhält, dann sind wir ein Stück weiter“, betonte Werner. Beide, Susanne Zorn und Robert Werner, hatten kleine Geschenke für den Bürgerverein im Gepäck. „Hier endet eine Leitung der EVB“, begann EVB-Geschäftsführer Michael Weiss seine Gratulation, „und mit Jürgen Hofmann haben wir in der EVB einen Mitarbeiter, der um die Wasser-Hygiene besonders bemüht ist“, betonte Weiss in Anspielung auf Hofmanns Tätigkeit bei der EVB. Bodenrod sei darüberhinaus mit einer Dame und 3 Herren als Angestellte in der EVB reichlich vertreten. Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich der EVB-Geschäftsführer bei dem Bürgerverein. 

Zum Abschluss der Gratulationscours überraschte die Freiwillige Feuerwehr mit einem Scheck über 500 Euro, worüber sich die beiden Vereinsvorsitzenden des Bürgervereins besonders freuten. 

Spießbraten und Würstchen, Pommes und vielerlei Getränke trugen zur guten Stimmung bei Life-Musik der Musiker um Peter Staab am Samstagabend bei.

Foto: mr

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