DRK Münzenberg hofft auf baldige Öffnung der Hausaufgabenbetreuung

Per Shuttle-Bus zum Impfzentrum
29. Dezember 2020
Über die Weihnachtstage wurden …
29. Dezember 2020

DRK Münzenberg hofft auf baldige Öffnung der Hausaufgabenbetreuung

MÜNZENBERG (mz). Am Ende eines turbulenten Jahres blicken die Verantwortlichen im DRK Münzenberg auch auf positive Ereignisse zurück. Die Maßnahmen rund um die Corona-Pandemie trafen auch das Münzenberger DRK im vergangenen März völlig unvorbereitet und so kamen die Aktivitäten des Sanitätsdienstes zunächst einmal zum Erliegen. Ausbildung war nicht mehr möglich und aufgrund ausgefallener Veranstaltungen gab es auch keine Dienste, die zu besetzen waren. Die Blutspendetermine konnten nicht mehr im Gambacher Schützenhaus stattfinden. Mit Unterstützung der Stadt Münzenberg war es dennoch möglich, die Termine in der Sporthalle Münzenberg anzubieten, um den dringenden Bedarf an Blutkonserven weiterhin zu decken.   

DRK-Vorsitzender Reiner Göldner bedauert sehr, dass der gewohnte Imbiss im Anschluss an die Blutspende zur Zeit nicht durchgeführt werden kann. „Damit verzichten wir auf wunderbare Momente, bei denen Spenderinnen und Spender untereinander und mit dem DRK-Team ins Gespräch kamen und man so tolle gemeinsame Momente erlebte, die regelmäßig zu einer tollen Stimmung beim Gambacher Blutspendetermin sorgten,“ bedauert Göldner und hofft, dass man gegen Ende des Jahres auch wieder einen Imbiss anbieten darf. Die Termine für die Blutspende in Münzenberg im Jahr 2021 stehen fest und werden bis auf weiteres in der Sporthalle Münzenberg stattfinden. Vorsitzender Göldner dankt allen Spenderinnen und Spendern, die im vergangenen Jahr weiterhin zur Blutspende gekommen sind und freut sich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.    

Teamleiterin Erika Huslik bedauert die notwendige Schließung der Hausaufgabenbetreuung, die die Verantwortlichen im Dezember beschließen mussten. „Unsere Kinder leiden besonders unter dieser Situation und die unregelmäßigen Unterrichtseinheiten in der Schule tragen zusätzlich dazu bei, dass die Kinder, die eine Unterstützung außerhalb der Familie benötigen, weiter ,abgehängt‘ werden“. Es war aber nicht zu verantworten, so das DRK, die Betreuerinnen und Betreuer, die alle zur besonderen Risikogruppe gehören, einem gesundheitlichen Risiko auszusetzen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Betreuerinnen und Betreuer möglichst schnell geimpft und die Türen der Hausaufgabenbetreuung dadurch möglichst bald wieder geöffnet werden können.   

Eine sehr positive Entwicklung erlebte das DRK-Team „Sozial“. Teamleiter Frank Metz konnte bereits im März zahlreiche neue Helferinnen und Helfer gewinnen, die sich bereit erklärten, mit Einkaufservice und telefonischen Gesprächen Menschen zu unterstützen, die besonders gefährdet und ohne familiäre Unterstützung durch diese schwierige Zeit gehen müssen. Das Team wurde im Lauf des Jahres für dieses Angebot sowohl vom Land Hessen als auch von der Sparkasse Oberhessen mit einem Geldpreis von jeweils 500 Euro ausgezeichnet. Hierüber freute man sich natürlich sehr und fast alle „Corona-HelferInnen“ erklärten sich bereit, auch weiterhin aktiv im TEAM SOZIAL weiterzumachen, um sich ehrenamtlich für Kinder und Familien zu engagieren, denen es nicht so gut geht wie einem Großteil unserer Gesellschaft. Das Team traf sich monatlich per Online-Konferenz und organisierte auf diese Weise unter anderem den Online Wettbewerb „Mein Lieblingsplatz in der Wetterau“, an dem man sich noch bis Jahresende beteiligen kann. Nähere Informationen erhält man über die DRK-Facebook-Seite oder die Homepage www.drk-muenzenberg.de.   

Ein toller Erfolg war auch die Unterstützung der beiden Schwestern Lara und Lucie Gruber aus Wettenberg bei der Organisation eines Hilfstransportes in das Flüchtlingslager von Moria auf der Insel Lesbos. Der DRK-Aufruf erreichte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die diese Aktion mit Sach- und Geldspenden von über 8000 Euro zu einem großen Erfolg werden ließen. In einem Online-Treffen kurz vor Weihnachten berichtete Lara Gruber mit vielen Bildern und Geschichten in eindrucksvoller Weise von ihren Erlebnissen auf Lesbos. „Wir freuen uns sehr“, so Frank Metz, „Lara kennengelernt zu haben. Sie hat uns spontan zugesagt, auch weiterhin mit uns in Kontakt zu bleiben, um bei verschiedenen Aktionen im neuen Jahr unterstützen zu können“.

Der Vorstand des DRK Münzenberg dankt allen aktiven Helferinnen und Helfern, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt haben, den Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Treue zur Blutspende wieder zu Lebensrettern wurden und allen Spenderinnen und Spendern, insbesondere auch aus den Reihen der Unternehmen sowie den Verantwortlichen der Stadt Münzenberg, die der DRK Arbeit immer wieder eine finanzielle Grundlage geben.    

„Lassen Sie uns gemeinsam weiter gegenseitig auf uns aufpassen und nicht den Mut verlieren, dass die Zeiten auch wieder besser werden. Das DRK Münzenberg wünscht einen guten Start in ein gesundes neues Jahr.“

Es können keine Kommentare abgegeben werden.