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Drohne für Tierschutz, Wald und Gebäudeunterhaltung

SPD Langgöns beantragt Anschaffung / „Auch von Feuerwehren nutzbar“

LANGGÖNS (ikr). Die Langgönser SPD beantragt die Anschaffung einer Drohne für den kommunalen Einsatz. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktionsvorsitzende Anja Asmussen an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Martin Hanika, gesendet mit der Bitte um Weiterleitung an die Gemeindevertretung oder den Haupt- und Finanzausschuss (HFA) in seiner Funktion als „Notparlament“. 

In dem Antrag wird der Gemeindevorstand beauftragt, noch in diesem Jahr eine geeignete Drohne mit Webcam und Wärmebildkamera für unterschiedliche kommunale Einsatzbereiche anzuschaffen sowie das Personal in Gerätebedienung zu schulen. Die erforderlichen Finanzmittel sollen bewilligt werden. 

Der Einsatz von Drohnen habe sich inzwischen als ausgereifte und bezahlbare Technik für die verschiedensten Einsatzgebiete (Agrarbereich und Handwerk sowie Forschung und Planung) etabliert und bewährt, heißt es in der Begründung. Die Sozialdemokraten halten im Bereich der Gemeinde Langgöns den Drohneneinsatz unter anderem in den Bereichen Tierschutz (Rettung von Rehkitzen vor Maschinenmahd der Wiesen), Wildschäden (Hilfe zur Schadenreduzierung sowie bei der Schadensermittlung), Gemeindewald (Aufnahme von Schäden sowie Schadenkartierung), Gebäudeunterhaltung (Kontrolle von Dächern und Dachrinnen), Wasserläufe und Randbewuchs (Unterstützung bei der Pflegeplanung) für sinnvoll und nützlich. 

Sicher sei auch eine fliegende Wärmebildkamera – beispielsweise bei Flächenbränden mit verbundener Suche von Brandnestern sowie zur Personensuche – von den Feuerwehren der Ortsteile nutzbar, heißt es weiter. 

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